Donnerstag, 18. Juli 2019

Unterwegs - Mein Besuch der "Spitzenmoden - Spitzenkleider"-Ausstellung im Plauener Vogtlandmuseum / My visit of a new exhibition at the Vogtlandmuseum




Nachdem ich diesen Bericht KLICK MICH in der Plauener Tageszeitung "Freie Presse" gelesen habe, war mir klar, daß ich die Ausstellung "Spitzenmoden - Modenspitzen" besuchen muß. Ihr wisst ja: überall wo Mode im Fokus steht findet man mich...;-)

Allerdings wollte ich die Ausstellung nicht allein besuchen, sondern nahm Kontakt zu meiner guten Freundin Elke Schulze auf. Sie war begeistert von der Idee und da Elke die Schau auch besuchen wollte vereinbarten wir so gleich einen Termin. Wir trafen uns bei Elke im Büro, "tratschen" bei leckerem Kaffee und Gebäck und machten uns danach auf ins Museum.

Auf dem Weg zum Museum trafen wir den Direktor des Vogtlandmuseums Dr. Martin Salesch, wobei mich Elke ihm direkt vorstellte - eine nette Geste! Im Eingangsbereich des Museums wurden wir herzlich empfangen und man verriet uns, was uns in der Ausstellung alles erwartet - das hörte sich schon super spannend an. Zudem begleitete uns eine nette Mitarbeiterin und erzählte einige sehr interessante Infos über die Exponate. Solch ein Hintergrundwissen aus erster Hand zu erfahren war natürlich wundervoll.

In den Ausstellungsräumen angelangt, bin ich jedes Mal aufs Neue von der Baukunst beeindruckt. In der Vergangenheit stellte ich euch das Museum ja schon einige Male vor, aber dies mit eigenen Augen vor Ort zu sehen ist natürlich unübertroffen! Aufsehen erregten dann selbstverständlich die Modestücke und Accessoires aus damaliger Zeit. Die Spitzenarbeiten, allen voran die Kleider, sind traumhaft schön - gerne hätte ich diese auf der Stelle probieren wollen! Die Ausstellungsstücke stellten viele Privatpersonen zur Verfügung, was ein großes Glück für uns ist, denn sonst kämen wir (und jeder andere Besucher) mit dieser wunderschönen Mode wahrscheinlich gar nicht in Kontakt. Elke und ich waren uns einig: die Ausstellung ist absolut sehenswert. Die Spitzenmode wirkt durchaus auch heute noch modern - man möchte direkt in die Kleider schlüpfen.

Ein großer Dank gilt den Privatpersonen, die diese wunderschönen Stücke als Leihgabe zur Verfügung stellten, dem Museum das dafür die Möglichkeit bietet und zuletzt natürlich auch Frau Katrin Färber, die diese Schau ins Leben gerufen hat. 


Abschließend gibt es natürlich noch eine Auswahl an Bildern, die während unseres Besuchs der Ausstellung entstanden. Wir haben so viel fotografiert, daß es mir schwer fiel eine richtige Auswahl zu treffen - ich denke aber, daß diese Aufnahmen die Ausstellung sehr gut abbilden und euch dazu aufrufen diese tolle Schau zu besuchen. Diese läuft übrigens noch bis zum 15.09.2019. 

























Montag, 10. Juni 2019

Unterwegs - Bei 20 Grad raus in die Natur / 20° out for the nature

Knappe 20 Grad waren es und da hieß es für mich natürlich: "Ab in die Natur!". Mein Ziel war an diesem Tag erneut der Plauener Ortsteil Jößnitz, wo ich einen richtig tollen Nachmittag verbracht habe.

Und natürlich war auch dieses Mal Zeit für eine kleine Foto-Session...























Donnerstag, 9. Mai 2019

Fragen-Pinnwand - Jennifer und Viktoria beantworten eure Fragen / Jennifer and Viktoria answer your questions

Geschafft! Das war wirklich ein Fragen-Marathon den Viktoria und ich aber gerne auf uns genommen haben. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die interessanten Fragen bedanken. Wenn der ein oder andere seine Frage vermisst liegt das daran, daß eine solche schon in ähnlicher Form gestellt wurde - diese habe ich dann quasi als eine in den Post aufgenommen. Ähnliches gilt für so manche indiskrete Frage die für diesen Beitrag einfach fehl am Platze wäre - bzw. zu intim dies vor öffentlichem Leserpublikum zu beantworten. Da bitten wir einfach um Verständnis!

Letztendlich haben es ganze 27 Fragen in den Post geschafft, die einerseits sehr abwechslungsreich waren und andererseits zuweilen in ihrer Beantwortung eine regelrechte Herausforderung darstellten. Aber genau eine solche hatte ich mir erhofft, als ich diese Idee für meinen Blog in Angriff nahm. Nun kann ich und Viktoria nur hoffen, daß ihr mit den Antworten zufrieden seit. Wenn nicht, dann schreibt das bitte in die Kommentare und wir werden versuchen darauf einzugehen.


Jetzt möchten wir euch aber mit unseren Antworten allein lassen - zu lesen gibt es ja genug...;-)



01. Die Robinson-Frage: Ihr strandet auf einer Insel, welche drei Dinge sind für Crossdresser unentbehrlich?
Jennifer: Badeanzug, Sonnencreme und Sonnenbrille. Ok, Spaß beiseite, ich muß da fragen ob ich freiwillig dort bin oder gestrandet? Bei letzteren Trinkwasser, einen guten Unterschlupf und jemanden der meine Nahrung "erlegt" - Tiere töten kann ich gar nicht...

Viktoria: Ganz ehrlich: Mit drei Dingen komm ich nicht aus :) Irgendwie wäre ich dann nicht komplett. Wenn ich mich als Frau verwandle, dann mache ich das richtig oder gar nicht. Drei Dinge sind definitiv zu wenig.


02. Gibt es Situationen vor denen Ihr Angst habt in diese zu geraten?
Jennifer: Klingt jetzt vielleicht recht "mädchenhaft", aber wenn mir unterwegs ein Absatz abknackt, wäre das höchst ärgerlich.

Viktoria: Ja, ähnlich wie richtige Frauen, möchte ich nicht angegrabscht werden.


03. Fühlt Ihr euch als Crossdresser von der Politik unterstützt, oder muß diese noch einiges ändern?
Jennifer: Ich persönlich komme als Crossdresser nicht wirklich mit politischen Entscheidungen die Transgender betreffen in Kontakt - bsw. muß ich keine Namensänderung (oder ähnliches) beantragen. Das macht mich von der Politik frei und im Grunde kann ich ganz für mich allein entscheiden. Ich denke, daß mir diese Freiheit als Crossdresser sehr zu gute kommt.

Viktoria: Nein fühle ich mich nicht und das erwarte ich auch nicht.


04. Wenn Ihr auf eure Zeit als Crossdresser zurückblickt, würdet Ihr irgendetwas anderes machen wollen?
Jennifer: Wenn ich heute auf die ganze Zeit zurückblicke, bin ich mit dem Verlauf schon sehr zufrieden. Schließlich bin ich heute an dem Punkt, an dem ich als Transe sein wollte. Viele Jahre waren "Lehrjahre" die ich nicht missen möchte und ganz sicher zum Erwachsenwerden als Crossdresser einfach dazu gehören. Allerdings gibt es da einen Punkt den ich rückblickend durchaus anders hätte machen können: ich hätte mich viel früher in die Öffentlichkeit trauen sollen. Aus heutiger Sicht gab es eigentlich keinen Grund "Angst" als Transe vor der Öffentlichkeit zu haben. Seit ich als Crossdresser in die Öffentlichkeit gehe habe ich so viel schönes erlebt, nette Menschen kennengelernt und Dinge unternommen die ich als Mann sicher nie angegangen wäre.

Viktoria: Ja, ich würde mich gern eher so akzeptieren wollen/können, wie ich nun mal bin. Zweitens würde ich gern eher meiner Frau sagen.


05. Wie steht Ihr zur MeToo-Debatte und sexuellen Übergriffen auf Frauen im Allgemeinen?
Jennifer: Ich habe diese Debatte bis zu einem gewissen Zeitpunkt verfolgt, allerdings zeigte sich auch hier sehr schnell was heutzutage mit allen diskussionswürdigen Themen in der Medienwelt passiert: ein jeder muß seine Meinung dazu äußern und so über Sachen sprechen, von denen man als Außenstehender gar keinen Einblick hat. So wird viel Unwahres erzählt und Verdächtigungen ausgesprochen die vielleicht gar nicht zu treffen. In unserem internetbasiertem Leben hat jeder die Möglichkeit seine Meinung zu äußern und kann so jemanden ganz leicht Verurteilen, der in Wirklichkeit (vielleicht) gar nichts getan hat. Deshalb halte ich mich grundsätzlich aus solchen Debatten heraus, da man gar nicht den Einblick hat, was wirklich vorgefallen ist - das können letztendlich nur die Betroffenen selber wissen.

Viktoria: Es ist gut dass es die MeeToo-Debatte gibt. Sexuelle Übergriffe sind keineswegs in Ordnung. da gibt es nichts schön zu reden und es ist gut, dass dies so angeprangert wird.


06. Achtet Ihr auf eure Ernährung und esst bevorzugt Bio-Produkte?
Jennifer: Ich esse Steaks genauso gerne wie Süßigkeiten. Dazwischen darf es aber immer wieder auch gerne ein leckerer und frischer Salat sein. Bio-Produkte interessieren mich nicht wirklich - habe ich noch nie gekauft.

Viktoria: Ja ich achte drauf. Ich esse ausgewogener, weniger und auch gesünder. Bio-Produkte müssen es dabei aber nicht unbedingt sein.


07. Seit Ihr im Bezug auf euer Crossdressing schon einmal enttäuscht worden? Sei es von Freunden oder im Allgemeinen durch die Gesellschaft?
Jennifer: Enttäuscht ist für mich vielleicht der falsche Ausdruck. Hin und wieder begegnet man Menschen die mit dem Crossdressing nichts anfangen können. Für mich ist das ok, schließlich muß es nicht jedem gefallen was mit dem Crossdressing verbunden ist. Aus meinem Freundeskreis kann ich ein Beispiel nennen, wobei mir ein Freund deutlich gesagt hat: "wenn wir beide uns treffen, dann sei bitte ein Mann. Ich möchte dich nicht in Frauenkleidung sehen." Ich akzeptiere das, weil mir diese Freundschaft sehr wichtig ist! Ein anderes Beispiel: ich habe mich bei einer regionalen Modenschau als Crossdresser/Transvestit beworben um Frauenmode zu präsentieren. Die Bewerbung wurde mit den Worten abgelehnt, daß Crossdresser nicht ins Konzept aktueller Modenschauen passen.
Dies fand ich sehr schade, aber ich bleibe da weiterhin am Ball und vielleicht klappt es in Zukunft ja doch einmal.

Viktoria: Nein, weil ich diesbezüglich keine Erwartungen an andere habe.


08. Stichwort Frauenquote - wie findet Ihr es dass immer noch so wenig Frauen hohe Ämter begleiten?
Jennifer: Auch dies ist in den Medien immer wieder ein großes Thema. Aber ganz ehrlich, ich kann dazu wenig sagen, da ich selbst wenig Kontakt in die Büroetagen bestimmter Firmen oder Konzerne habe. Die Gründe dafür wären demnach nur spekulativer Art und das ist keine verantwortungsvolle Aussage die ich hierzu treffen kann. Aus meinem persönlichen Umfeld kann ich aber sagen, daß Frauen auch Chefposten innehaben - bsw. Frau Dr. Elke Schulze die die eo plauen Galerie führt. Auch das Vogtlandmuseum wurde vor ein paar Jahren von einer Frau geleitet. Allgemein sitzen in Plauen viele Frauen, besonders in kulturellen und behördlichen Einrichtungen, in höheren Etagen - so wie auch eine Freundin von mir, die in der Plauener Musikschule arbeitet.

Viktoria: Das kann ich nicht einschätzen. Wir haben eine Bundeskanzlerin, mehrere Ministerinnen und ich hatte bislang immer auch weibliche Vorgesetzte. Auch unsere Firma hat zwei Geschäftsführerinnen. Das heißt natürlich nichts, da bin ich mir bewusst. Prinzipiell denke ich, dass Leistung zählen sollte, nicht Quote. Auf der anderen Seite ist es so, dass es natürlich soziale Netzwerke gibt, die den Leistungsgedanken konterkarieren. Insofern ist die Quote gut, da diese verhindert, dass man sich durch soziale Beziehungen Ämter zuschustert.


09. Bei einem gemeinsamen Theaterbesuch, welche Aufführung würdet Ihr euch ansehen?
Jennifer: Leider sind Operetten oder Musicals gar nichts für mich. Wir müssten uns da schon auf eine Aufführung des Tanztheaters einigen. Genauer gesagt heißt das dann Ballett. Dabei wäre es dann egal, ob wir ein Ballettstück einer prof. Theaterkompanie sehen würden oder eine Ballettaufführung, das von Schülern getanzt wird. Ich liebe Ballett und jede Altersklasse führt dabei ihre ganz eigenen Tanz-Versionen auf, was das Ballett so abwechslungsreich gestaltet. Leider finden über das Jahr vielleicht nur 3 oder 4 Ballettaufführungen im Plauener Theater statt.

Viktoria: Das wäre mir tatsächlich egal, denn mir würde es hier weniger auf das Stück drauf ankommen, als Jennifer mal persönlich kennen zu lernen.


10. Gibt es heute mehr Crossdresser als vor vielleicht 30 Jahren?
Jennifer: Speziell zu dieser Frage habe ich versucht etwas über Google herauszufinden, allerdings findet man da nichts wirklich brauchbares. Ist auch nicht groß verwunderlich, da es wohl schlicht keine offiziellen Zahlen gibt oder gar Statistiken geführt werden. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich sagen: JA! Allein schon dank des Internets können sich Gleichgesinnte problemlos in Foren (auf digitalem Wege) treffen, wo teilweise auch Kontakte geknüpft werden und man sich persönlich trifft. Ich denke zudem, daß heutzutage viel freier mit dem Thema umgegangen wird und sich die Leute einfach mehr trauen, als vor 30 Jahren. Mit zunehmender Zahl von Crossdressern wird auch die Gesellschaft sehen, daß dies nicht nur noch eine "Nische" ist, sondern reger Zulauf herrscht.

Viktoria: Diese Frage wird niemand beantworten können, da es keine Statistiken gibt. Ich denke, dass heute mehr Männer gibt, die sich auch Dank des Internets mit anderen austauschen und nicht nur ihr Ding im stillen Kämmerlein für sich durchziehen. Zudem ist meines Erachtens die gesellschaftliche Toleranz gestiegen, so dass sich auch mehr Männer getrauen zu sagen, dass sie Crossdresser seien.


11. Wie erklärt man den Eltern und Freunden dass man als Mann plötzlich Frauenkleider tragen möchte?
Jennifer: Das ist ein großer Schritt, der für die Familie sicherlich nicht immer ganz leicht zu akzeptieren ist, da der Sohn ja männl. Normen erfüllen und sich (bsw.) nicht mit Make Up auskennen soll. Man kann das nur in einem Gespräch klären und den Eltern und Freunden erklären, warum man plötzlich diesen Weg gehen möchte und sich eher als Frau, anstatt als Mann, sieht. Zudem denke ich, daß man dies nicht plötzlich von heute auf morgen zur Sprache bringen sollte, sondern differenziert und immer mal wieder anführen sollte, daß man sich bsw. für Damenmode interessiert oder feminine Eigenschaften zu seinen eigenen macht. Das ist ein "sanfter" Weg den Eltern beizubringen, daß man sich selbst gerne in der Frauenrolle sieht. Ganz wichtig ist aber zu erwähnen, daß man als Crossdresser im Grunde ein Mann bleibt und sich nur optisch durch Kleidung und Styling in eine Frau verwandelt - dies dürfte durchaus für Eltern und Freunde hilfreich sein.

Viktoria: Gar nicht. Meine Frau weiß es. Das reicht. Meinen Eltern und Freunden hab ich nicht vor das auf die Nase zu binden. Einige andere Freunde habe ich über eine Crossdresserfreundin kennen gelernt. Die kennen mich bereits als Frau, sodass ich das denen nicht erklären muss.


12. Über welchen Fehler seit Ihr froh diesen gemacht zu haben, da Ihr im Umkehrschluss daraus gelernt habt?
Jennifer: Mein Fehler war, meinen Onkel falsch einzuschätzen. Ich kenne meinen Onkel als sehr konservativen Mann der sehr stark an den üblichen Rollenbildern festhält - wie sollte ich also diesen Mann meinen Lebenswechsel erklären? Nach dem Outing stellte sich heraus, das meine Vorbehalte völlig unberechtigt waren und er mich vollkommen akzeptiert. Daraus gelernt habe ich, daß meine Menschenkenntnis doch nicht so ausgeprägt war wie ich gedacht habe.

Viktoria: Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es, dass man eine Neigung nicht unterdrücken kann, auch nicht wenn man demjenigen liebt und man ihn nicht verletzten möchte. Sich zu verstellen einem anderen zu lieben funktioniert nicht.


13. In den Medien wird in letzter Zeit vermehrt über Gendersprache berichtet. Was bedeutet das genau und inwiefern betrifft das Crossdresser und welchen Einfluß hat das auf den Rest der Bevölkerung?
Jennifer: Gendersprache ist ein umfangreiches Thema, das sich mit wenigen Worten gar nicht so leicht beschreiben lässt - deshalb verlinke ich einfach mal zu wikipedia die einen ausführlichen Artikel dazu haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache
Im Grunde geht es darum, daß sich die Grammatik zum geschlechtergerechten Formulieren der Anrede hin ändern soll. Ich als Crossdresser bin davon nur in gewissen Zügen betroffen: Privat bin ich "Frau Jennifer Behrs", bekomme ich aber Post von Behörden, Bank oder ähnlichen Institutionen werde ich mit meinem männl. Namen angesprochen. Das liegt daran, daß man als Crossdresser seinen Namen nicht (offi. behördlich) ändern lassen muß. Sollte die Gesetzgebung zur Gendersprache geändert werden, hat das auch Einfluß auf die Bevölkerung, da sich manche Worte (geschlechtsbildend) ändern werden.

Viktoria: Ich persönlich finde Gendersprache nicht förderlich, denn zum einen verkompliziert sie Texte unnötig, zum anderen finde ich Gendersprache schwierig, da mit Begriffen zum einen ein Kampf um die politische Deutungshoheit verbunden ist und zum anderen Ideen /Weltbilder transportiert werden. Die Öffentlichkeit hat andere Lebensformen abseits des klassischen Mann-Frau bzw. Eheschemas im großen und ganzen schon längst akzeptiert. Ein Kampf um gendergerechte Sprache befeuert meiner Meinung nach Vorurteile und gefährdet die weitgehend erreichte öffentliche Akzeptanz. Ich denke gendergerechte Sprache könnte gerade von konservativen Menschen, die andere Lebensweisen zumindest tolerieren, als "missionierend" wahrgenommen werden. Wieder andere, die sich durch gesellschaftliche Veränderung eh schon in die Ecke gedrängt fühlen, könnten in gendergerechte Sprache einen zusätzlichen Angriffspunkt auf Ihr Weltbild sehen. Ich glaube daher, dass es besser ist, auf gendergerechte Sprache zu verzichten. Es ist mir nicht einleuchtend, warum man durch einen Kampf um Begrifflichkeiten die entgegengebrachte Toleranz der Mehrheit aufs Spiel setzen sollte, indem man versucht über die Sprache Normen und Werte neu zu definieren.


14. Soweit ich das verstanden habe ist man Crossdresser immer für eine gewisse Zeit. Wie schwer fällt euch dann der Wechsel zurück zum Mann?
Jennifer: Das stimmt, jeder Crossdresser hat für sich einen bestimmten zeitlichen Rahmen, indem er quasi eine Frau ist. Das kann bsw. nur ein paar Stunden am Tag sein, oder auch über Monate hinweg. Der Wechsel zurück zum Mann fällt mir eigentlich nicht schwer. Ich würde sogar sagen, daß dies ab und zu ein willkommener Wechsel ist. Crossdresser zu sein bedeutet auch viel Arbeit (und Zeit) in sich als Person zu investieren - allein schon das tägliche Make Up und Körperpflege. Als Mann kann ich auch mit einem "Drei-Tage-Bart" rumlaufen, als Crossdresser darf eigentlich nicht mal der Bartschatten zu sehen sein. Das schöne, wenn man zurück zum Mannsein gewechselt ist, ist daß man ein paar Tage später mit neuem Elan und viel Lust wieder zurück zur Frauenrolle wechseln möchte. Das ist fast schon ein gewisser Zwang...;-)

Viktoria: Das ist total unterschiedlich. Meist bin ich ja einen ganzen Tag en femme unterwegs. Da hab ich eher keine Probleme mit dem Rückverwandeln, zumal ich weiß, dass ich bald wieder en femme unterwegs sein kann. Manchmal fällt es aber auch schwer.


15. Welchen Wunsch möchtet Ihr euch als Crossdresser noch erfüllen?
Jennifer: Im Grunde wünsche ich mir, daß es genauso weitergeht wie bisher. Besonders freuen würde ich mich aber, wenn ich als Crossdresser an einer Modenschau teilnehmen könnte - das kann eine kleine Amateur-Modenschau sein. Ja, das ist mein Ziel, das ich mir noch erfüllen möchte.

Viktoria: Hmmm...einen speziellen Wunsch hab ich da nicht. Aber vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken :)


16. Identifiziert Ihr euch mit Kunstfiguren wie Conchita Wurst?
Jennifer: Ich für meinen Teil tue es nicht. Letztendlich sehe ich Kunstfiguren wie Conchita oder Olivia Jones als reine Showpersonen, die ihr Können auf der Bühne präsentieren (bzw. Olivia Jones auf vielen Partys...), abseits davon aber weniger als Transvestiten oder Crossdresser in Erscheinung treten. Für mich sind das eher Künstler, als private Crossdresser zu denen ich mich zähle.

Viktoria: Nein, aber ohne Frage hat sie das Thema und die Akzeptanz dafür befördert.


17. Was ist für einen Mann der Anreiz eine Frau sein zu wollen?
Jennifer: Würde man hier 10 Crossdresser fragen, so würde man ganz sicher 10 verschiedene Antworten erhalten - so vielschichtig können die Anreize auf jeden Einzelnen sein. Zum besseren Verständnis muß ich aber erwähnen, daß das "Frausein" für mich als Transe nicht gleichzusetzen ist mit einer Bio-Frau. Somit habe ich nicht das Bedürfnis (wie bsw. Transsexuelle) einen weibl. Körper nach einer GAOP (Geschlechtsangleichende Operation) zu haben.
Zunächst sollte erwähnt werden, daß ein solch wichtiger Entscheidungsprozess nicht über Nacht erfolgt. Vielmehr ist es so, daß man immer wieder neue Dinge erkennt die einen interessieren und feststellt, daß man sie selbst ausprobieren möchte. Mir hat schon immer die feminine Lebensweise gefallen, was wohl den ersten Ausschlag für mein Interesse am Frausein geweckt hat. Auch von meinem Wesen her bin ich sehr sensibel und mag es über Gefühle zu sprechen, natürlich geht das super mit der besten Freundin - als Crossdresser ist das für mich ein sehr wichtiger Punkt! Zudem gehe ich bestimmte Dinge als Crossdresser ganz anders an, als ich das als Mann tun würde. Was ich mit der Zeit auch sehr lieben gelernt habe sind die Mädelsabende. Jungs haben ihren Stammtisch, Frauen treffen sich und sprechen über alles, wirklich alles! Als Transe ein Teil davon sein können macht super viel Spaß - es gibt dabei keine Ausgrenzung. Stattdessen werde ich nach meiner Meinung als Frau gefragt und kann meine Gefühle offen darlegen.

Viktoria: Oh das ist eine interessante Frage: Hier kann ich natürlich nur für mich sprechen. Ich denke das heutige Männerbild sieht vor, dass der Mann als "Macher" gesehen wird und nur funktionieren muss. Er muss beruflich erfolgreich sein, Geld nach Hause bringen und sich um Haus und Familie kümmern. Schwäche darf er dabei nie zeigen und natürlich darf ein "richtiger Mann" nicht scheitern und abweichen von diesem Bild sollte er auch nicht. Als Frau kann ich Urlaub vom männlichen Ich, den damit verbundenen Erwartungen und all den damit verbundenen negativen Eigenschaften, die ich auch im Alltag leben muss und die mir gar nicht gefallen, machen. Crossdressing gibt mir zugleich die Möglichkeit meiner Seele mal was gutes zu tun. Die Pinselstriche beim Schminken sind quasi Streicheleinheiten für die Seele. Crossdressing ist für ich zugleich auch ein kreativer Akt, da ich mir meine Idealvorstellung von Schönheit, und die ist für mich ausschließlich weiblich, verwirklichen kann.


18. Hat sich die Akzeptanz/Toleranz gegenüber Crossdressern, Transgendern, Transfrauen/Männern in den letzten Jahren gewandelt?
Jennifer: Hier würde ich wohl zu einem "Jein" tendieren. Ich persönliche habe im Zusammenhang von Akzeptanz und Toleranz bisher keine graviernd negativen Erfahrungen gemacht. Natürlich trifft man auf Menschen die nicht verstehen können warum man das Crossdressing betreibt. Ich habe mit einer solch ablehnenden Haltung kein Problem. Jedoch höre und lese ich von Betroffenen auch, daß sie körperlich angegriffen werden was natürlich völlig inakzeptabel ist! Im Allgemeinen denke ich aber, daß die Menschen genug mit sich selbst zu haben und ihnen völlig egal ist, wer ihnen denn so auf der Straße begegnet. Heutzutage kommen Außenstehende allein schon durch Medien und Internet viel eher in Kontakt mit Berichten über Trans-Menschen, sodaß es nicht mehr wie vor einigen Jahrzehnten ist und die Leute aus allen Wolken fallen, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern sehen. Wenn ich einen Blick in die Zukunft wage, dann kann ich mir gut vorstellen, daß es in absehbarer Zeit wirklich keinen mehr interessiert, auf welche Weise man sein Leben lebt - ein Mann in Frauenkleidern, wird eines Tages ganz sicher auch zum (akzeptierten) Alltag gehören.

Viktoria: Ja definitiv.


19. Was trifft auf euch zu: seht ihr euch als sensiblen Schmetterling der gerade seinen Kokon verlassen hat, oder seit ihr ein selbstbewußter Löwe in freier Wildbahn? Ich hoffe ihr versteht meine bildliche Umschreibung.
Jennifer: 80% Löwe und 20% Schmetterling. Ich bin der Meinung, daß man als Transe über eine ordentliche Portion Selbstbewußtsein verfügen sollte, ansonsten hinterfragt man ständig sein eigenes Tun. Zudem würde es wohl auch nicht funktionieren sich in der Öffentlichkeit frei zu fühlen. Man sollte für sich selbst einstehen und immer seine Meinung vertreten - alles Eigenschaften die man einem Löwen zu schreibt. Warum dann 20% Schmetterling? Ganz einfach: es gibt noch viele Dinge die man lernen kann und außerdem ist es nie verkehrt auch eine sensible Seite zu haben - und diese sollte man auch zeigen!

Viktoria: Wenn ich als Viktoria unterwegs bin strotze ich vor Selbstbewusstsein. Mir ist es da vollkommen egal, ob es nicht vielleicht doch einer die Maskerade durchschaut. Ich mach ja schließlich auch nix verbotenes.


20. Was war die bisher schwierigste Hürde die Ihr als Crossdresser meistern musstet?
Jennifer: "Hürden" verbinde ich immer mit Dingen die ich zum ersten Mal tue. Es ist einfach schwer sich neue Dinge anzueignen mit denen man bisher nie in Kontakt kam. Und wenn diese dann irgendwann zur Routine geworden sind, kann man sich neuen Hürden/Aufgaben stellen. Es ist ein ständiger Lernprozess.

Viktoria: Ich glaube das erste Mal vor die Tür gehen, mit einer fremden Person (z.B. Verkäuferin) reden und das Outing vor dem Partner sind wohl die Top drei Hürden bei mir gewesen.


21. Ich bin Stefan, 14 Jahre und trage seit kurzem immer wieder heimlich einen BH meiner Mutter. Woher weiß ich, ob das nur eine Phase von mir ist oder ich ein Crossdresser bin?
Jennifer: Vom (gelegentlichen) BH tragen zu einem Crossdresser besteht schon ein großer Unterschied. Spürst du denn auch das Verlangen dich andersweitig feminin zu kleiden? Aber nicht nur weibl. Kleidung definiert einen Crossdresser, vielmehr ist sie (lediglich) ein Teil des Crossdressings - für manche ein sehr großer, für andere spielt sie nur eine untergeordnete Rolle. Für mich liest sich das eher nach einem Fetisch - wenn ich dies aus der Ferne beurteilen soll. Ich gebe dir aber gerne den Link zum (dt.) Crossdresser-Forum "http://www.crossdresser-forum.de" wo du deine Frage gerne stellen kannst und wahrscheinlich einiges an Ratschlägen bekommst - du bist sicher nicht der Einzige mit diesem "Faible".

Viktoria: Crossdressing ist ein weiter Begriff, der zum einen vom Tragen weniger Stücke, z.B. Unterwäsche, bis zur Totalverwandlung reicht. Ob du Crossdresser bist, kannst nur du selbst beantworten und ist auf die schnelle so nicht möglich. Wenn du mehr wissen willst, schau mal unter www.crossdresser-forum.de nach.


22. Von euren Beiträgen und Bilder her weiß ich, dass ihr sehr modebewußt seit: ist das von eurer Mutter weitergegeben oder habt Ihr euren eigenen Modestil entwickelt?
Jennifer: Das ist mein ganz eigener Modestil. Meine Mutter hat einen völlig anderen Sinn für Mode, was wohl auch daran liegt, daß sie gute 30 Jahre älter ist als ich. Hin und wieder sind wir uns dann aber schon einig was uns modisch gesehen an uns beiden Damen gefällt. Das geht sogar soweit, daß wir uns auch schon mal am Kleiderschrank der anderen bedienen...;-)

Viktoria: Das ist eine schwierige Frage: Meine Mutter trug zwar schon immer Schuhe mit Absatz und Rock oder Kleid, aber keine High Heels. Außerdem hab ich einen anderen Stil als meine Mutter. Prinzipiell denke ich, dass ich mir einen eigenen Stil entwickelt hab.


23. Engagiert Ihr euch in Sachen Crossdressing aktiv in eurer Gemeinde/Region (haltet zum Beispiel Vorträge, Referate, Lesungen zum Thema) oder hat das Crossdressing für euch einen rein privaten Aspekt?
Jennifer: Da ich für meinen Blog immer auf der Suche nach neuen Themen bin, versuche ich in meiner Region durchaus Kontakt zu Ortsansässigen Einrichtungen (meist kulturellen) zu knüpfen. Die Ergebnisse sind etwas durchwachsen: einerseits haben die Leute keinerlei Probleme damit, auf der anderen Seite kommt es aber auch vor, daß ich auf meine Anfragen erst gar keine Antwort erhalte. Grundsätzlich sehe ich mein Crossdressing aber rein privat an - ich möchte nicht missionieren, sondern einen ganz normalen Alltag leben.

Viktoria: Nein, darin sehe ich nicht meine Aufgabe. Ich mache das mir zu liebe, weil es mir Spaß macht. Dass ich nebenbei etwas im Internet darüber poste, sehe ich auch nicht als Aktivismus in irgendeiner Form.


24. Sucht man als Crossdresser auch eine gewisse Bestätigung wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs ist?
Jennifer: Gute Frage die wirklich nicht einfach zu beantworten ist. Einerseits sehe ich es schon als Kompliment an, wenn man unterwegs (bsw. auf Kleidung oder Styling) "gemustert" wird. Andererseits möchte ich aber auch in der alltäglichen Masse der Öffentlichkeit "untergehen", bzw. lege ich es nicht darauf an unbedingt auffallen zu wollen wenn ich das Haus verlasse.

Viktoria: Ja und Nein. Erstmal mache ich dies nicht um mir in der Öffentlichkeit irgendwelche Bestätigung abzuholen. Die beste Bestätigung ist immer noch keine zu bekommen, denn dann wurde ich als Frau wahrgenommen.


25. Mal abgesehen vom Offensichtlichen wie Kleidung oder Schminke, welche Veränderung bringt das Crossdressing für einen Mann noch mit?
Jennifer: Grundsätzlich muß man sich dem Femininen in vielen Punkten anpassen. Zu sehen ist das natürlich in erster Linie durch Outfit und Styling. Oberflächlich betrachtet reicht das ja eigentlich schon, mir aber nicht. Als Crossdresser spielen Dinge wie Mimik, Gestik, Haltung oder auch einige weibl. Eigenschaften eine große Rolle. Man möchte ja nicht nur optisch feminin erscheinen, sondern auch durch sein Auftreten und der Kommunikation in der Öffentlichkeit.

Viktoria: Ich würde sagen keine, außer dass ich nun bei Frauenthemen mitreden kann ;)


26. Vervollständigt bitte folgenden Satz: Wenn ich heute als Crossdresser aus dem Haus gehe...
Jennifer: ...kaufe ich Lebensmittel für die nächsten Tage ein.

Viktoria: ...hab ich meinen monatlichen Ausgehtag. ;)


27. Benötigt man als Crossdresser ein Vorbild an dem man sich orientiert, oder ist es besser seine eigenen Erfahrungen zu machen um daran zu wachsen?
Jennifer: Heutzutage ist es dank Internet kein Problem sich Anregungen von Gleichgesinnten zu holen, bzw. nach Hilfe in bestimmten Dingen zu fragen. Besonders für Crossdresser-Einsteiger ist das ein großes Plus. Zudem kann man sich als Anfänger an erfahrenen CDs gut orientieren, was durchaus zur Stilisierung eines Vorbilds führen kann. Ich persönlich hatte nie ein Vorbild in diesen Bereichen und habe mir das meiste selber angeeignet. Dies war mein eigener Weg und im nachhinein bin ich schon etwas stolz darauf, denn das macht mich zu einer unabhängigen Person die ich heute bin. Das soll aber nicht heißen, daß ich mich nicht in bestimmten Dingen von anderen Crossdressern inspirieren lasse oder mir ihren Rat einhole - mit Fragen stellen sollte man nie aufhören...

Viktoria: Hmm...das sollte sicher jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab meine eigenen Erfahrungen gemacht, zumal ich auch niemanden hatte, den ich fragen konnte.


Sonntag, 7. April 2019

Unterwegs - Neue Räume im Vogtlandmuseum besucht / I visit again a Museum

Nachdem ich in einer regionalen Zeitung gelesen hatte, daß im Vogtlandmuseum in Plauen neue Räume für Besucher geöffnet und einige Bereiche restauriert wurden, musste ich mir das anschauen. Ich hatte eigentlich vor, dies mit meiner Freundin Vanessa zu tun, da sie auch sehr daran interessiert war, aber leider fanden wir in letzter Zeit keinen gemeinsamen freien Termin. Ich fand das sehr schade, da ich finde, daß so etwas zusammen mehr Spaß macht. Aber egal, so machte ich mich eben allein auf den Weg.

An der Kasse traf ich sogleich auf zwei Mitarbeiterinnen die mich herzlich begrüßten und ich den Eintrittspreis von 5 € zahlte. Danach fuhr ich mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock und begann meinen Rundgang im Museum. Kurz nachdem ich diesen begonnen hatte, traf ich auf eine Mitarbeiterin die super freundlich war und gleich mit mir eine persönliche Führung durchs Museum machte. Dabei erklärte sie mir viele Dinge und machte zudem viele Fotos von mir, von denen ich euch hier einige zeigen möchte - siehe unten. Auf dem Rundgang kamen wir bsw. durch den Festsaal, das Stilzimmer und das Napoleonzimmer. Diese Räume mit eigenen Augen sehen zu können hat mich völlig überwältigt - ich hoffe, daß meine Bilder dies ein wenig vermitteln können.
Die Führung dauerte gut 45 Minuten und ich wünschte, daß ich mir einige Informationen die ich von der sehr kompetenten Mitarbeiterin erhalten habe, notiert hätte. Alles hörte sich so interessant an, das ich es gerne länger im Gedächtnis behalten würde. Aber es waren einfach zu viele Informationen auf einmal, aber ich denke, wenn ich diesen Besuch noch einmal mit Vanessa mache, dann behalte ich diese sicher besser...;-)

Bei meinem letzten Besuch im Museum waren viele Bereiche noch nicht zugänglich und ich war überrascht, wie fantastisch die Salons und andere Räumlichkeiten hergerichtet wurden. Für mich war dieser Besuch ein wirklich tolles Erlebnis und ich kann nur jedem empfehlen der sich für Kultur und Museen interessiert ein mal bei uns in Plauen das Vogtlandmuseum zu besuchen.

Vielleicht noch ein Wort zu meinem Outfit:
wenn ich kulturelle Einrichtungen besuche, weiß ich meist nicht wirklich was ich anziehen soll: einen "0815"-Look oder darf es doch etwas eleganter sein? Da das Wetter an diesem Nachmittag gepasst hat (bevor am Abend Sturm und Regen aufkam...), entschied ich mich letztendlich für dieses Outfit mit Kleid - ich hoffe, daß war nicht zu "overdresst"?!?


Napoleonzimmer














Stilzimmer - Festsaal







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