Donnerstag, 9. Mai 2019

Fragen-Pinnwand - Jennifer und Viktoria beantworten eure Fragen / Jennifer and Viktoria answer your questions

Geschafft! Das war wirklich ein Fragen-Marathon den Viktoria und ich aber gerne auf uns genommen haben. Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die interessanten Fragen bedanken. Wenn der ein oder andere seine Frage vermisst liegt das daran, daß eine solche schon in ähnlicher Form gestellt wurde - diese habe ich dann quasi als eine in den Post aufgenommen. Ähnliches gilt für so manche indiskrete Frage die für diesen Beitrag einfach fehl am Platze wäre - bzw. zu intim dies vor öffentlichem Leserpublikum zu beantworten. Da bitten wir einfach um Verständnis!

Letztendlich haben es ganze 27 Fragen in den Post geschafft, die einerseits sehr abwechslungsreich waren und andererseits zuweilen in ihrer Beantwortung eine regelrechte Herausforderung darstellten. Aber genau eine solche hatte ich mir erhofft, als ich diese Idee für meinen Blog in Angriff nahm. Nun kann ich und Viktoria nur hoffen, daß ihr mit den Antworten zufrieden seit. Wenn nicht, dann schreibt das bitte in die Kommentare und wir werden versuchen darauf einzugehen.


Jetzt möchten wir euch aber mit unseren Antworten allein lassen - zu lesen gibt es ja genug...;-)



01. Die Robinson-Frage: Ihr strandet auf einer Insel, welche drei Dinge sind für Crossdresser unentbehrlich?
Jennifer: Badeanzug, Sonnencreme und Sonnenbrille. Ok, Spaß beiseite, ich muß da fragen ob ich freiwillig dort bin oder gestrandet? Bei letzteren Trinkwasser, einen guten Unterschlupf und jemanden der meine Nahrung "erlegt" - Tiere töten kann ich gar nicht...

Viktoria: Ganz ehrlich: Mit drei Dingen komm ich nicht aus :) Irgendwie wäre ich dann nicht komplett. Wenn ich mich als Frau verwandle, dann mache ich das richtig oder gar nicht. Drei Dinge sind definitiv zu wenig.


02. Gibt es Situationen vor denen Ihr Angst habt in diese zu geraten?
Jennifer: Klingt jetzt vielleicht recht "mädchenhaft", aber wenn mir unterwegs ein Absatz abknackt, wäre das höchst ärgerlich.

Viktoria: Ja, ähnlich wie richtige Frauen, möchte ich nicht angegrabscht werden.


03. Fühlt Ihr euch als Crossdresser von der Politik unterstützt, oder muß diese noch einiges ändern?
Jennifer: Ich persönlich komme als Crossdresser nicht wirklich mit politischen Entscheidungen die Transgender betreffen in Kontakt - bsw. muß ich keine Namensänderung (oder ähnliches) beantragen. Das macht mich von der Politik frei und im Grunde kann ich ganz für mich allein entscheiden. Ich denke, daß mir diese Freiheit als Crossdresser sehr zu gute kommt.

Viktoria: Nein fühle ich mich nicht und das erwarte ich auch nicht.


04. Wenn Ihr auf eure Zeit als Crossdresser zurückblickt, würdet Ihr irgendetwas anderes machen wollen?
Jennifer: Wenn ich heute auf die ganze Zeit zurückblicke, bin ich mit dem Verlauf schon sehr zufrieden. Schließlich bin ich heute an dem Punkt, an dem ich als Transe sein wollte. Viele Jahre waren "Lehrjahre" die ich nicht missen möchte und ganz sicher zum Erwachsenwerden als Crossdresser einfach dazu gehören. Allerdings gibt es da einen Punkt den ich rückblickend durchaus anders hätte machen können: ich hätte mich viel früher in die Öffentlichkeit trauen sollen. Aus heutiger Sicht gab es eigentlich keinen Grund "Angst" als Transe vor der Öffentlichkeit zu haben. Seit ich als Crossdresser in die Öffentlichkeit gehe habe ich so viel schönes erlebt, nette Menschen kennengelernt und Dinge unternommen die ich als Mann sicher nie angegangen wäre.

Viktoria: Ja, ich würde mich gern eher so akzeptieren wollen/können, wie ich nun mal bin. Zweitens würde ich gern eher meiner Frau sagen.


05. Wie steht Ihr zur MeToo-Debatte und sexuellen Übergriffen auf Frauen im Allgemeinen?
Jennifer: Ich habe diese Debatte bis zu einem gewissen Zeitpunkt verfolgt, allerdings zeigte sich auch hier sehr schnell was heutzutage mit allen diskussionswürdigen Themen in der Medienwelt passiert: ein jeder muß seine Meinung dazu äußern und so über Sachen sprechen, von denen man als Außenstehender gar keinen Einblick hat. So wird viel Unwahres erzählt und Verdächtigungen ausgesprochen die vielleicht gar nicht zu treffen. In unserem internetbasiertem Leben hat jeder die Möglichkeit seine Meinung zu äußern und kann so jemanden ganz leicht Verurteilen, der in Wirklichkeit (vielleicht) gar nichts getan hat. Deshalb halte ich mich grundsätzlich aus solchen Debatten heraus, da man gar nicht den Einblick hat, was wirklich vorgefallen ist - das können letztendlich nur die Betroffenen selber wissen.

Viktoria: Es ist gut dass es die MeeToo-Debatte gibt. Sexuelle Übergriffe sind keineswegs in Ordnung. da gibt es nichts schön zu reden und es ist gut, dass dies so angeprangert wird.


06. Achtet Ihr auf eure Ernährung und esst bevorzugt Bio-Produkte?
Jennifer: Ich esse Steaks genauso gerne wie Süßigkeiten. Dazwischen darf es aber immer wieder auch gerne ein leckerer und frischer Salat sein. Bio-Produkte interessieren mich nicht wirklich - habe ich noch nie gekauft.

Viktoria: Ja ich achte drauf. Ich esse ausgewogener, weniger und auch gesünder. Bio-Produkte müssen es dabei aber nicht unbedingt sein.


07. Seit Ihr im Bezug auf euer Crossdressing schon einmal enttäuscht worden? Sei es von Freunden oder im Allgemeinen durch die Gesellschaft?
Jennifer: Enttäuscht ist für mich vielleicht der falsche Ausdruck. Hin und wieder begegnet man Menschen die mit dem Crossdressing nichts anfangen können. Für mich ist das ok, schließlich muß es nicht jedem gefallen was mit dem Crossdressing verbunden ist. Aus meinem Freundeskreis kann ich ein Beispiel nennen, wobei mir ein Freund deutlich gesagt hat: "wenn wir beide uns treffen, dann sei bitte ein Mann. Ich möchte dich nicht in Frauenkleidung sehen." Ich akzeptiere das, weil mir diese Freundschaft sehr wichtig ist! Ein anderes Beispiel: ich habe mich bei einer regionalen Modenschau als Crossdresser/Transvestit beworben um Frauenmode zu präsentieren. Die Bewerbung wurde mit den Worten abgelehnt, daß Crossdresser nicht ins Konzept aktueller Modenschauen passen.
Dies fand ich sehr schade, aber ich bleibe da weiterhin am Ball und vielleicht klappt es in Zukunft ja doch einmal.

Viktoria: Nein, weil ich diesbezüglich keine Erwartungen an andere habe.


08. Stichwort Frauenquote - wie findet Ihr es dass immer noch so wenig Frauen hohe Ämter begleiten?
Jennifer: Auch dies ist in den Medien immer wieder ein großes Thema. Aber ganz ehrlich, ich kann dazu wenig sagen, da ich selbst wenig Kontakt in die Büroetagen bestimmter Firmen oder Konzerne habe. Die Gründe dafür wären demnach nur spekulativer Art und das ist keine verantwortungsvolle Aussage die ich hierzu treffen kann. Aus meinem persönlichen Umfeld kann ich aber sagen, daß Frauen auch Chefposten innehaben - bsw. Frau Dr. Elke Schulze die die eo plauen Galerie führt. Auch das Vogtlandmuseum wurde vor ein paar Jahren von einer Frau geleitet. Allgemein sitzen in Plauen viele Frauen, besonders in kulturellen und behördlichen Einrichtungen, in höheren Etagen - so wie auch eine Freundin von mir, die in der Plauener Musikschule arbeitet.

Viktoria: Das kann ich nicht einschätzen. Wir haben eine Bundeskanzlerin, mehrere Ministerinnen und ich hatte bislang immer auch weibliche Vorgesetzte. Auch unsere Firma hat zwei Geschäftsführerinnen. Das heißt natürlich nichts, da bin ich mir bewusst. Prinzipiell denke ich, dass Leistung zählen sollte, nicht Quote. Auf der anderen Seite ist es so, dass es natürlich soziale Netzwerke gibt, die den Leistungsgedanken konterkarieren. Insofern ist die Quote gut, da diese verhindert, dass man sich durch soziale Beziehungen Ämter zuschustert.


09. Bei einem gemeinsamen Theaterbesuch, welche Aufführung würdet Ihr euch ansehen?
Jennifer: Leider sind Operetten oder Musicals gar nichts für mich. Wir müssten uns da schon auf eine Aufführung des Tanztheaters einigen. Genauer gesagt heißt das dann Ballett. Dabei wäre es dann egal, ob wir ein Ballettstück einer prof. Theaterkompanie sehen würden oder eine Ballettaufführung, das von Schülern getanzt wird. Ich liebe Ballett und jede Altersklasse führt dabei ihre ganz eigenen Tanz-Versionen auf, was das Ballett so abwechslungsreich gestaltet. Leider finden über das Jahr vielleicht nur 3 oder 4 Ballettaufführungen im Plauener Theater statt.

Viktoria: Das wäre mir tatsächlich egal, denn mir würde es hier weniger auf das Stück drauf ankommen, als Jennifer mal persönlich kennen zu lernen.


10. Gibt es heute mehr Crossdresser als vor vielleicht 30 Jahren?
Jennifer: Speziell zu dieser Frage habe ich versucht etwas über Google herauszufinden, allerdings findet man da nichts wirklich brauchbares. Ist auch nicht groß verwunderlich, da es wohl schlicht keine offiziellen Zahlen gibt oder gar Statistiken geführt werden. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus würde ich sagen: JA! Allein schon dank des Internets können sich Gleichgesinnte problemlos in Foren (auf digitalem Wege) treffen, wo teilweise auch Kontakte geknüpft werden und man sich persönlich trifft. Ich denke zudem, daß heutzutage viel freier mit dem Thema umgegangen wird und sich die Leute einfach mehr trauen, als vor 30 Jahren. Mit zunehmender Zahl von Crossdressern wird auch die Gesellschaft sehen, daß dies nicht nur noch eine "Nische" ist, sondern reger Zulauf herrscht.

Viktoria: Diese Frage wird niemand beantworten können, da es keine Statistiken gibt. Ich denke, dass heute mehr Männer gibt, die sich auch Dank des Internets mit anderen austauschen und nicht nur ihr Ding im stillen Kämmerlein für sich durchziehen. Zudem ist meines Erachtens die gesellschaftliche Toleranz gestiegen, so dass sich auch mehr Männer getrauen zu sagen, dass sie Crossdresser seien.


11. Wie erklärt man den Eltern und Freunden dass man als Mann plötzlich Frauenkleider tragen möchte?
Jennifer: Das ist ein großer Schritt, der für die Familie sicherlich nicht immer ganz leicht zu akzeptieren ist, da der Sohn ja männl. Normen erfüllen und sich (bsw.) nicht mit Make Up auskennen soll. Man kann das nur in einem Gespräch klären und den Eltern und Freunden erklären, warum man plötzlich diesen Weg gehen möchte und sich eher als Frau, anstatt als Mann, sieht. Zudem denke ich, daß man dies nicht plötzlich von heute auf morgen zur Sprache bringen sollte, sondern differenziert und immer mal wieder anführen sollte, daß man sich bsw. für Damenmode interessiert oder feminine Eigenschaften zu seinen eigenen macht. Das ist ein "sanfter" Weg den Eltern beizubringen, daß man sich selbst gerne in der Frauenrolle sieht. Ganz wichtig ist aber zu erwähnen, daß man als Crossdresser im Grunde ein Mann bleibt und sich nur optisch durch Kleidung und Styling in eine Frau verwandelt - dies dürfte durchaus für Eltern und Freunde hilfreich sein.

Viktoria: Gar nicht. Meine Frau weiß es. Das reicht. Meinen Eltern und Freunden hab ich nicht vor das auf die Nase zu binden. Einige andere Freunde habe ich über eine Crossdresserfreundin kennen gelernt. Die kennen mich bereits als Frau, sodass ich das denen nicht erklären muss.


12. Über welchen Fehler seit Ihr froh diesen gemacht zu haben, da Ihr im Umkehrschluss daraus gelernt habt?
Jennifer: Mein Fehler war, meinen Onkel falsch einzuschätzen. Ich kenne meinen Onkel als sehr konservativen Mann der sehr stark an den üblichen Rollenbildern festhält - wie sollte ich also diesen Mann meinen Lebenswechsel erklären? Nach dem Outing stellte sich heraus, das meine Vorbehalte völlig unberechtigt waren und er mich vollkommen akzeptiert. Daraus gelernt habe ich, daß meine Menschenkenntnis doch nicht so ausgeprägt war wie ich gedacht habe.

Viktoria: Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es, dass man eine Neigung nicht unterdrücken kann, auch nicht wenn man demjenigen liebt und man ihn nicht verletzten möchte. Sich zu verstellen einem anderen zu lieben funktioniert nicht.


13. In den Medien wird in letzter Zeit vermehrt über Gendersprache berichtet. Was bedeutet das genau und inwiefern betrifft das Crossdresser und welchen Einfluß hat das auf den Rest der Bevölkerung?
Jennifer: Gendersprache ist ein umfangreiches Thema, das sich mit wenigen Worten gar nicht so leicht beschreiben lässt - deshalb verlinke ich einfach mal zu wikipedia die einen ausführlichen Artikel dazu haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache
Im Grunde geht es darum, daß sich die Grammatik zum geschlechtergerechten Formulieren der Anrede hin ändern soll. Ich als Crossdresser bin davon nur in gewissen Zügen betroffen: Privat bin ich "Frau Jennifer Behrs", bekomme ich aber Post von Behörden, Bank oder ähnlichen Institutionen werde ich mit meinem männl. Namen angesprochen. Das liegt daran, daß man als Crossdresser seinen Namen nicht (offi. behördlich) ändern lassen muß. Sollte die Gesetzgebung zur Gendersprache geändert werden, hat das auch Einfluß auf die Bevölkerung, da sich manche Worte (geschlechtsbildend) ändern werden.

Viktoria: Ich persönlich finde Gendersprache nicht förderlich, denn zum einen verkompliziert sie Texte unnötig, zum anderen finde ich Gendersprache schwierig, da mit Begriffen zum einen ein Kampf um die politische Deutungshoheit verbunden ist und zum anderen Ideen /Weltbilder transportiert werden. Die Öffentlichkeit hat andere Lebensformen abseits des klassischen Mann-Frau bzw. Eheschemas im großen und ganzen schon längst akzeptiert. Ein Kampf um gendergerechte Sprache befeuert meiner Meinung nach Vorurteile und gefährdet die weitgehend erreichte öffentliche Akzeptanz. Ich denke gendergerechte Sprache könnte gerade von konservativen Menschen, die andere Lebensweisen zumindest tolerieren, als "missionierend" wahrgenommen werden. Wieder andere, die sich durch gesellschaftliche Veränderung eh schon in die Ecke gedrängt fühlen, könnten in gendergerechte Sprache einen zusätzlichen Angriffspunkt auf Ihr Weltbild sehen. Ich glaube daher, dass es besser ist, auf gendergerechte Sprache zu verzichten. Es ist mir nicht einleuchtend, warum man durch einen Kampf um Begrifflichkeiten die entgegengebrachte Toleranz der Mehrheit aufs Spiel setzen sollte, indem man versucht über die Sprache Normen und Werte neu zu definieren.


14. Soweit ich das verstanden habe ist man Crossdresser immer für eine gewisse Zeit. Wie schwer fällt euch dann der Wechsel zurück zum Mann?
Jennifer: Das stimmt, jeder Crossdresser hat für sich einen bestimmten zeitlichen Rahmen, indem er quasi eine Frau ist. Das kann bsw. nur ein paar Stunden am Tag sein, oder auch über Monate hinweg. Der Wechsel zurück zum Mann fällt mir eigentlich nicht schwer. Ich würde sogar sagen, daß dies ab und zu ein willkommener Wechsel ist. Crossdresser zu sein bedeutet auch viel Arbeit (und Zeit) in sich als Person zu investieren - allein schon das tägliche Make Up und Körperpflege. Als Mann kann ich auch mit einem "Drei-Tage-Bart" rumlaufen, als Crossdresser darf eigentlich nicht mal der Bartschatten zu sehen sein. Das schöne, wenn man zurück zum Mannsein gewechselt ist, ist daß man ein paar Tage später mit neuem Elan und viel Lust wieder zurück zur Frauenrolle wechseln möchte. Das ist fast schon ein gewisser Zwang...;-)

Viktoria: Das ist total unterschiedlich. Meist bin ich ja einen ganzen Tag en femme unterwegs. Da hab ich eher keine Probleme mit dem Rückverwandeln, zumal ich weiß, dass ich bald wieder en femme unterwegs sein kann. Manchmal fällt es aber auch schwer.


15. Welchen Wunsch möchtet Ihr euch als Crossdresser noch erfüllen?
Jennifer: Im Grunde wünsche ich mir, daß es genauso weitergeht wie bisher. Besonders freuen würde ich mich aber, wenn ich als Crossdresser an einer Modenschau teilnehmen könnte - das kann eine kleine Amateur-Modenschau sein. Ja, das ist mein Ziel, das ich mir noch erfüllen möchte.

Viktoria: Hmmm...einen speziellen Wunsch hab ich da nicht. Aber vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken :)


16. Identifiziert Ihr euch mit Kunstfiguren wie Conchita Wurst?
Jennifer: Ich für meinen Teil tue es nicht. Letztendlich sehe ich Kunstfiguren wie Conchita oder Olivia Jones als reine Showpersonen, die ihr Können auf der Bühne präsentieren (bzw. Olivia Jones auf vielen Partys...), abseits davon aber weniger als Transvestiten oder Crossdresser in Erscheinung treten. Für mich sind das eher Künstler, als private Crossdresser zu denen ich mich zähle.

Viktoria: Nein, aber ohne Frage hat sie das Thema und die Akzeptanz dafür befördert.


17. Was ist für einen Mann der Anreiz eine Frau sein zu wollen?
Jennifer: Würde man hier 10 Crossdresser fragen, so würde man ganz sicher 10 verschiedene Antworten erhalten - so vielschichtig können die Anreize auf jeden Einzelnen sein. Zum besseren Verständnis muß ich aber erwähnen, daß das "Frausein" für mich als Transe nicht gleichzusetzen ist mit einer Bio-Frau. Somit habe ich nicht das Bedürfnis (wie bsw. Transsexuelle) einen weibl. Körper nach einer GAOP (Geschlechtsangleichende Operation) zu haben.
Zunächst sollte erwähnt werden, daß ein solch wichtiger Entscheidungsprozess nicht über Nacht erfolgt. Vielmehr ist es so, daß man immer wieder neue Dinge erkennt die einen interessieren und feststellt, daß man sie selbst ausprobieren möchte. Mir hat schon immer die feminine Lebensweise gefallen, was wohl den ersten Ausschlag für mein Interesse am Frausein geweckt hat. Auch von meinem Wesen her bin ich sehr sensibel und mag es über Gefühle zu sprechen, natürlich geht das super mit der besten Freundin - als Crossdresser ist das für mich ein sehr wichtiger Punkt! Zudem gehe ich bestimmte Dinge als Crossdresser ganz anders an, als ich das als Mann tun würde. Was ich mit der Zeit auch sehr lieben gelernt habe sind die Mädelsabende. Jungs haben ihren Stammtisch, Frauen treffen sich und sprechen über alles, wirklich alles! Als Transe ein Teil davon sein können macht super viel Spaß - es gibt dabei keine Ausgrenzung. Stattdessen werde ich nach meiner Meinung als Frau gefragt und kann meine Gefühle offen darlegen.

Viktoria: Oh das ist eine interessante Frage: Hier kann ich natürlich nur für mich sprechen. Ich denke das heutige Männerbild sieht vor, dass der Mann als "Macher" gesehen wird und nur funktionieren muss. Er muss beruflich erfolgreich sein, Geld nach Hause bringen und sich um Haus und Familie kümmern. Schwäche darf er dabei nie zeigen und natürlich darf ein "richtiger Mann" nicht scheitern und abweichen von diesem Bild sollte er auch nicht. Als Frau kann ich Urlaub vom männlichen Ich, den damit verbundenen Erwartungen und all den damit verbundenen negativen Eigenschaften, die ich auch im Alltag leben muss und die mir gar nicht gefallen, machen. Crossdressing gibt mir zugleich die Möglichkeit meiner Seele mal was gutes zu tun. Die Pinselstriche beim Schminken sind quasi Streicheleinheiten für die Seele. Crossdressing ist für ich zugleich auch ein kreativer Akt, da ich mir meine Idealvorstellung von Schönheit, und die ist für mich ausschließlich weiblich, verwirklichen kann.


18. Hat sich die Akzeptanz/Toleranz gegenüber Crossdressern, Transgendern, Transfrauen/Männern in den letzten Jahren gewandelt?
Jennifer: Hier würde ich wohl zu einem "Jein" tendieren. Ich persönliche habe im Zusammenhang von Akzeptanz und Toleranz bisher keine graviernd negativen Erfahrungen gemacht. Natürlich trifft man auf Menschen die nicht verstehen können warum man das Crossdressing betreibt. Ich habe mit einer solch ablehnenden Haltung kein Problem. Jedoch höre und lese ich von Betroffenen auch, daß sie körperlich angegriffen werden was natürlich völlig inakzeptabel ist! Im Allgemeinen denke ich aber, daß die Menschen genug mit sich selbst zu haben und ihnen völlig egal ist, wer ihnen denn so auf der Straße begegnet. Heutzutage kommen Außenstehende allein schon durch Medien und Internet viel eher in Kontakt mit Berichten über Trans-Menschen, sodaß es nicht mehr wie vor einigen Jahrzehnten ist und die Leute aus allen Wolken fallen, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern sehen. Wenn ich einen Blick in die Zukunft wage, dann kann ich mir gut vorstellen, daß es in absehbarer Zeit wirklich keinen mehr interessiert, auf welche Weise man sein Leben lebt - ein Mann in Frauenkleidern, wird eines Tages ganz sicher auch zum (akzeptierten) Alltag gehören.

Viktoria: Ja definitiv.


19. Was trifft auf euch zu: seht ihr euch als sensiblen Schmetterling der gerade seinen Kokon verlassen hat, oder seit ihr ein selbstbewußter Löwe in freier Wildbahn? Ich hoffe ihr versteht meine bildliche Umschreibung.
Jennifer: 80% Löwe und 20% Schmetterling. Ich bin der Meinung, daß man als Transe über eine ordentliche Portion Selbstbewußtsein verfügen sollte, ansonsten hinterfragt man ständig sein eigenes Tun. Zudem würde es wohl auch nicht funktionieren sich in der Öffentlichkeit frei zu fühlen. Man sollte für sich selbst einstehen und immer seine Meinung vertreten - alles Eigenschaften die man einem Löwen zu schreibt. Warum dann 20% Schmetterling? Ganz einfach: es gibt noch viele Dinge die man lernen kann und außerdem ist es nie verkehrt auch eine sensible Seite zu haben - und diese sollte man auch zeigen!

Viktoria: Wenn ich als Viktoria unterwegs bin strotze ich vor Selbstbewusstsein. Mir ist es da vollkommen egal, ob es nicht vielleicht doch einer die Maskerade durchschaut. Ich mach ja schließlich auch nix verbotenes.


20. Was war die bisher schwierigste Hürde die Ihr als Crossdresser meistern musstet?
Jennifer: "Hürden" verbinde ich immer mit Dingen die ich zum ersten Mal tue. Es ist einfach schwer sich neue Dinge anzueignen mit denen man bisher nie in Kontakt kam. Und wenn diese dann irgendwann zur Routine geworden sind, kann man sich neuen Hürden/Aufgaben stellen. Es ist ein ständiger Lernprozess.

Viktoria: Ich glaube das erste Mal vor die Tür gehen, mit einer fremden Person (z.B. Verkäuferin) reden und das Outing vor dem Partner sind wohl die Top drei Hürden bei mir gewesen.


21. Ich bin Stefan, 14 Jahre und trage seit kurzem immer wieder heimlich einen BH meiner Mutter. Woher weiß ich, ob das nur eine Phase von mir ist oder ich ein Crossdresser bin?
Jennifer: Vom (gelegentlichen) BH tragen zu einem Crossdresser besteht schon ein großer Unterschied. Spürst du denn auch das Verlangen dich andersweitig feminin zu kleiden? Aber nicht nur weibl. Kleidung definiert einen Crossdresser, vielmehr ist sie (lediglich) ein Teil des Crossdressings - für manche ein sehr großer, für andere spielt sie nur eine untergeordnete Rolle. Für mich liest sich das eher nach einem Fetisch - wenn ich dies aus der Ferne beurteilen soll. Ich gebe dir aber gerne den Link zum (dt.) Crossdresser-Forum "http://www.crossdresser-forum.de" wo du deine Frage gerne stellen kannst und wahrscheinlich einiges an Ratschlägen bekommst - du bist sicher nicht der Einzige mit diesem "Faible".

Viktoria: Crossdressing ist ein weiter Begriff, der zum einen vom Tragen weniger Stücke, z.B. Unterwäsche, bis zur Totalverwandlung reicht. Ob du Crossdresser bist, kannst nur du selbst beantworten und ist auf die schnelle so nicht möglich. Wenn du mehr wissen willst, schau mal unter www.crossdresser-forum.de nach.


22. Von euren Beiträgen und Bilder her weiß ich, dass ihr sehr modebewußt seit: ist das von eurer Mutter weitergegeben oder habt Ihr euren eigenen Modestil entwickelt?
Jennifer: Das ist mein ganz eigener Modestil. Meine Mutter hat einen völlig anderen Sinn für Mode, was wohl auch daran liegt, daß sie gute 30 Jahre älter ist als ich. Hin und wieder sind wir uns dann aber schon einig was uns modisch gesehen an uns beiden Damen gefällt. Das geht sogar soweit, daß wir uns auch schon mal am Kleiderschrank der anderen bedienen...;-)

Viktoria: Das ist eine schwierige Frage: Meine Mutter trug zwar schon immer Schuhe mit Absatz und Rock oder Kleid, aber keine High Heels. Außerdem hab ich einen anderen Stil als meine Mutter. Prinzipiell denke ich, dass ich mir einen eigenen Stil entwickelt hab.


23. Engagiert Ihr euch in Sachen Crossdressing aktiv in eurer Gemeinde/Region (haltet zum Beispiel Vorträge, Referate, Lesungen zum Thema) oder hat das Crossdressing für euch einen rein privaten Aspekt?
Jennifer: Da ich für meinen Blog immer auf der Suche nach neuen Themen bin, versuche ich in meiner Region durchaus Kontakt zu Ortsansässigen Einrichtungen (meist kulturellen) zu knüpfen. Die Ergebnisse sind etwas durchwachsen: einerseits haben die Leute keinerlei Probleme damit, auf der anderen Seite kommt es aber auch vor, daß ich auf meine Anfragen erst gar keine Antwort erhalte. Grundsätzlich sehe ich mein Crossdressing aber rein privat an - ich möchte nicht missionieren, sondern einen ganz normalen Alltag leben.

Viktoria: Nein, darin sehe ich nicht meine Aufgabe. Ich mache das mir zu liebe, weil es mir Spaß macht. Dass ich nebenbei etwas im Internet darüber poste, sehe ich auch nicht als Aktivismus in irgendeiner Form.


24. Sucht man als Crossdresser auch eine gewisse Bestätigung wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs ist?
Jennifer: Gute Frage die wirklich nicht einfach zu beantworten ist. Einerseits sehe ich es schon als Kompliment an, wenn man unterwegs (bsw. auf Kleidung oder Styling) "gemustert" wird. Andererseits möchte ich aber auch in der alltäglichen Masse der Öffentlichkeit "untergehen", bzw. lege ich es nicht darauf an unbedingt auffallen zu wollen wenn ich das Haus verlasse.

Viktoria: Ja und Nein. Erstmal mache ich dies nicht um mir in der Öffentlichkeit irgendwelche Bestätigung abzuholen. Die beste Bestätigung ist immer noch keine zu bekommen, denn dann wurde ich als Frau wahrgenommen.


25. Mal abgesehen vom Offensichtlichen wie Kleidung oder Schminke, welche Veränderung bringt das Crossdressing für einen Mann noch mit?
Jennifer: Grundsätzlich muß man sich dem Femininen in vielen Punkten anpassen. Zu sehen ist das natürlich in erster Linie durch Outfit und Styling. Oberflächlich betrachtet reicht das ja eigentlich schon, mir aber nicht. Als Crossdresser spielen Dinge wie Mimik, Gestik, Haltung oder auch einige weibl. Eigenschaften eine große Rolle. Man möchte ja nicht nur optisch feminin erscheinen, sondern auch durch sein Auftreten und der Kommunikation in der Öffentlichkeit.

Viktoria: Ich würde sagen keine, außer dass ich nun bei Frauenthemen mitreden kann ;)


26. Vervollständigt bitte folgenden Satz: Wenn ich heute als Crossdresser aus dem Haus gehe...
Jennifer: ...kaufe ich Lebensmittel für die nächsten Tage ein.

Viktoria: ...hab ich meinen monatlichen Ausgehtag. ;)


27. Benötigt man als Crossdresser ein Vorbild an dem man sich orientiert, oder ist es besser seine eigenen Erfahrungen zu machen um daran zu wachsen?
Jennifer: Heutzutage ist es dank Internet kein Problem sich Anregungen von Gleichgesinnten zu holen, bzw. nach Hilfe in bestimmten Dingen zu fragen. Besonders für Crossdresser-Einsteiger ist das ein großes Plus. Zudem kann man sich als Anfänger an erfahrenen CDs gut orientieren, was durchaus zur Stilisierung eines Vorbilds führen kann. Ich persönlich hatte nie ein Vorbild in diesen Bereichen und habe mir das meiste selber angeeignet. Dies war mein eigener Weg und im nachhinein bin ich schon etwas stolz darauf, denn das macht mich zu einer unabhängigen Person die ich heute bin. Das soll aber nicht heißen, daß ich mich nicht in bestimmten Dingen von anderen Crossdressern inspirieren lasse oder mir ihren Rat einhole - mit Fragen stellen sollte man nie aufhören...

Viktoria: Hmm...das sollte sicher jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab meine eigenen Erfahrungen gemacht, zumal ich auch niemanden hatte, den ich fragen konnte.


Kommentare:

  1. Großartiger Post mit klasse Antworten. Ich mag euren offen und ehrlichen Stil. Frage 05 hat mich sehr beschäftigt, da das für mich ein sehr wichtiges Thema ist, über das man einfach sprechen muß. Sexuelle Belästigung ist heute mehr verbreitet als man denken möchte. Von daher benötigt man einfach ein Sprachrohr, das die Dinge ausspricht und nachgeht. Jennifer, deine Antwort darauf finde ich ein wenig enttäuschend, um nicht zu sagen lapidar. Ich denke, das Thema ist zu ernst um es einfach so abzutun. Ich finde es sehr gut das es die Initiative gibt.
    Grüsse
    CD Angelika

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    1. Hallo Angelika,

      "Großartiger Post mit klasse Antworten. Ich mag euren offen und ehrlichen Stil." - Transparenz ist sehr wichtig und deshalb gibt es hier nur ehrliche Antworten.

      "Sexuelle Belästigung ist heute mehr verbreitet als man denken möchte. Von daher benötigt man einfach ein Sprachrohr, das die Dinge ausspricht und nachgeht. Jennifer, deine Antwort darauf finde ich ein wenig enttäuschend, um nicht zu sagen lapidar. Ich denke, das Thema ist zu ernst um es einfach so abzutun." - ich würde meine Antwort nicht als "lapidar" bezeichnen, vielleicht hast du meine Zeilen falsch verstanden. Mir ist dieses Thema durchaus wichtig, nur der Umgang in den Medien (ähnelt manchmal einer Hexenjagd) und das ist es, was ich verurteile.

      LG
      Jennifer

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    2. Angelika, ich würde Jennifers Antwort nicht als enttäuschend beurteilen. Ich denke dass ihr dieses doch wichtige Thema zu bedeutend ist, um es nur nebenbei zu betrachten. Ich habe ihre Antwort auch eher so verstanden, das ihr der Rummel dazu zu sehr vom eigentlichen Bezug abweicht.
      Sabs

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    3. Liebe CD Angelika ich unterstütze deinen letzten Satz. Auch ich finde diese Initiative als wichtiges Instrument um auf Missstände die es ganz sicher verbreiteter gibt als man annehmen möchte, hinzuweisen. Ich bleibe da auf jeden Fall am Ball!
      Paula

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    4. Danke für deinen Antwort Jennifer. Ich glaube da war ich mit meinem Kommentar doch etwas vorschnell und habe das Wesentliche in deiner Antwort schlicht überlesen. Danke dass du mich darauf hingewiesen hast.
      CD Angelika

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    5. Liebe Angelika auch mir liegt die MeToo-Initiative sehr am Herzen. Dennoch habe ich Jennifer schon so verstanden, als wenn sie dahinter steht. Ihre Antwort auf deinen Kommentar verdeutlicht das ja.
      Katrin

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    6. Hallo Angelika,

      vielen Dank dafür, dass dir der Beitrag gefällt.

      Ich denke, dass sexuelle Gewalt in keiner Form und von wem auch immer zu tolerieren ist. Was mich besonders schockiert hat ist, dass die "Besetzungscouch" in Teilen des Kunstbereichs tatsächlich zu exitieren scheint. Ich hab das bisher immer für eine Legende aus führeren Jahrzehnten gehalten. Es ist daher wichtig, dass darüber und über alle anderen Formen diskutiert wird. Aber es sollte bitte nicht soweit gehen, wie Amerika, wo quasi ein falscher Blick, ein falsches Wort einem den Job kostet. Das wäre irgendwie die Übertreibung ins andere Extrem.

      LG
      Viktoria

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  2. Hallo Ihr beiden. Ich habe mich bewusst nicht an dieser Fragerunde beteiligt, da ich nicht erst die Hintergründe einer Person wissen muss, warum sie dies oder das tut. Ich nehme die Menschen so wie sie sind. Dennoch ist es eine schöne Aktion, dass Ihr euch die Zeit nehmt und auf so viele Fragen eingegangen seit.
    Paula

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    1. Hallo Paula,

      deinen Kommentar und die Einstellung dahinter finde ich klasse!

      LG
      Jennifer

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    2. Sehr guter Einwand Paula. Man sollte einen Menschen nicht nach seinen Worten beurteilnen, sondern das Gesamtbild erkennen.
      Katrin

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    3. Ich schließe mich Katrins Worten an, großartige Einstellung.
      Grüsse Sandra Ohren

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    4. Hallo Paula,

      danke :) Ich hoffe du konntest, dir dein eigenes Bild machen. Dann hätten wir schon viel erreicht.

      LG
      Viktoria

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  3. Da gibt es wieder eine Menge zu lesen, da freue ich mich schon drauf. Toll, wie geduldig Ihr die Fragen beantwortet habt.
    Viele Grüsse Gertraude

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    1. Hallo Gertraude,

      stimmt, zu lesen gibt es hier sehr viel - danke schon mal für dein Interesse...;-)

      LG
      Jennifer

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  4. Was ist nur aus den Männern dieser Zeit geworden? Tragen Kleider und Schminken sich und finden auch noch, dass das in Ordnung ist. Beim Durchlesen der Antworten musste ich recht oft mit dem Kopf schütteln. Wo soll das hinführen, wenn Männer Frauen sein wollen? Da nützen euch eure ausführlichen Erklärungen nicht viel um mich davon zu überzeugen, dass ein solcher Lebensstil für mich in irgendeiner Form akzeptabel wäre.
    Grüße von einer recht verwirrten Dagmar Sonst-Lother

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    1. Hallo Dagmar,

      willkommen auf meinen Blog und danke für ihre Gedanken.

      Uns als CDs ist es natürlich klar, daß nicht jeder mit dem zurecht kommt, was wir tun. Deshalb habe ich auch Verständnis für ihre Meinung. Wie ich in einer meiner Antworten geschrieben habe, möchte ich nicht "missionieren" was bedeutet, daß ich die Leute nicht dazu bekehren möchte den Lebensstil einer Transe gut zu finden. Ich kann gegen meine Gefühle nichts tun, außer diesen nachzugehen (nicht NACHZUGEBEN !!!!) und das tun, was ich für mich am besten finde.

      Ich bin ihnen wirklich dankbar für ihre ehrlichen Worte, denn diese sind mir auch wichtig - Heuchler gibt es genug.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Frau Sonst-Lother,
      einen Kommentar in dieser Form habe ich bisher noch nicht auf Jennifers Blog gelesen. Mit Ihren Worten stehen sie dem Lebensstil von Jennifer und Viktoria sehr negativ gegenüber. Ich finde es schwer aus der Ferne die Menschen so einzuschätzen, dass das erste Urteil gleich so negativ ausfällt. Vielleicht sollten Sie sich erst einmal etwas genauer mit dem Thema und den verschiedenen Beiträgen von Jennifer hier auf dem Blog auseinandersetzen. Ich möchte damit nicht gegen Ihre persönliche Einstellung agieren, denn einer solchen abwertende Meinung werden die beiden sicher nicht zum ersten Mal gegenüberstehen. Ich bin ehrlich und finde es gut, wenn man seine Meinung ohne Wenn und Aber ausspricht, dennoch sollte man dazu mehr über einen Menschen wissen, bevor man ihn beurteilt.
      Viele Grüsse Gertraude

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    3. Guten Tag Dagmar ein sehr interessanter Kommentar ist das von ihnen. Da muss ich sie aber gleich fragen, wer bestimmt denn wie ein Mann -heutzutage- sein muss? Ich denke die Zeit wo ein Mann als starkes maskulines Vorbild angesehen werden muss sind vorbei. Männer zeigen sich heute sensibel, nahbar, empfindsam, einfühlsam und zeigen inzwischen viele Eigenschaften die man ihnen vor Jahrzenden gar nicht zu getraut hätte.
      Auch ihren Satz -Wo soll das hinführen, wenn Männer Frauen sein wollen?- muss ich aufgreifen. Was stört sie denn persönlich daran, wenn Männer sich dafür entscheiden einen weiblichen Lebensstil führen zu wollen? Fühlen sie sich dadurch angegriffen? Ich denke man sollte die Menschen so akzeptieren wie sie sind, auch wenn sie dem eigenen Weltbild nicht entsprechen mögen.
      Sabs

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    4. Und schon entspinnt sich die erste Diskussion, super :)

      Wie man am Kürzel CD vor meinem Namen lesen kann bin auch ich ein Crossdresser. Liebe Dagmar, mögen ihre Worte beim ersten Lesen auch wehtun, so bin ich ihnen dafür dennoch dankbar. Lieber höre ich eine aufrichtige Meinung, als das ich, wie Jennifer schon geschrieben hat, Heuchler um mich habe. Was bringen einen Heuchler? Lieber beise ich in den sauren Apfel und werde mit offenen Worten konfrontiert. Wir Crossdresser müssen nicht allen gefallen, das ich mir schon lange bewusst. CD Angelika

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    5. Ach Dagmar, sei doch nicht so streng. Es gibt noch genug Männer die Männer sind und dies auch ständig beweisen müssen. Da frage ich, passt denn dieses Verhalten noch in unsere Zeit? Wir Männer müssen doch nicht immer nur das Alpha-Tier sein, warum sollte es nicht auch Ausnahmen geben, die versüßen doch das Leben.
      Thomas Husen

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    6. Mich wundert es doch sehr dass der abwertende Kommentar von Frau Sonst-Lother so verständnisvoll aufgenommen wird. Jennifer und Viktoria haben inzwischen in Sachen Crossdressing einiges an Erfahrung gesammelt und nur aus diesem Grund kann Jennifers Antwort hier so positiv ausfallen. Man stelle sich nur mal vor den Kommentar von Frau Sonst-Lother würde ein CD-Anfänger lesen, wie würde sich dieser danach fühlen? Eingeengt und eingeschüchtert. Ist das der richtige Weg einen Menschen zu beurteilen den man eigentlich gar nicht kennt?
      Und warum dürfen Männer nicht anders sein? Wir alle leben zum Glück in einer offenen und freien Gesellschaft wo es keine Ausgrenzungen geben darf! Daher würde ich sie bitten ihre Einstellung noch einmal zu überdenken.
      Katrin

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    7. Der Kommentar von Dagmar geht ja gar nicht!!!
      Liebe Grüsse Sandra Ohren

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    8. Frau Sonst bei ihrem Kommentar fehlen mir einfach die Worte. Woher kommt diese Abneigung, haben sie persönlich eine schlechte Erfahrung mit Crossdressern gemacht? Oder stammt ihr Meinung nur aus oberflächlichen Vorurteilen?
      Bärbel Zimmer

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    9. Hallo Dagmar,

      das gleiche könnte man sich über Frauen fragen:Was verannlasste Frauen wie Jeanne d`Arc nur Männeraufgaben wahrzunehmen. Aus dem 30 jährigen Krieg und den Napoleonischen Kriegen sind gleich mehrere Vorgänge bekannt, wo Frauen Männerkleidung anzogen und als Männer verkleidet in den Krieg zogen. Was war nur mit diesen Frauen los?!?

      Polemik bei Seite: Ich will niemanden überzeugen. Ich will nur mein Leben leben, so wie ich es für richtig halte um mich wohl zu fühlen. Ich will nicht meine Bedürfnisse unterdrücken, nur weil sich andere dadurch in ihrem Weltbild tangiert sehen. Ich bin für mich verantwortlich nicht für die "Wohlfühlzone" anderer. :)

      LG
      Viktoria

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    10. Hm, der Kommentar von Dagmar ist wirklich nicht ganz ohne. Besonders Jennifer, Viktoria und andere Crossdresser mögen sich davon angesprochen und sicher auch erniedrigt fühlen. Meine Meinung dazu ist, dass Betrachtungsweisen wehtun können, aber im gleichen Maße auch toleriert werden sollten. Ich möchte mich Dagmars Meinung nicht anschließen, jedoch muß man auch ihr eine Ansicht zugestehen. So wie ich Jennifer und Viktoria kenne, werden sie mit dieser Kritik umzugehen wissen.
      Grüße Stefanie

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    11. Liebe Dagmar ich beantworte ihre Eingangsfrage liebend gerne. Männer der heutigen Zeit leben so wie sie möchten. In der Vergangenheit haben wir Frauen für so viel gekämpft und demonstriert um uns zu Emanzipieren. Warum sollten wir also nicht auch den Männern eingestehen das sie für ein anderes Bild des Mannes stehen das unsere Gesellschaft schon seit Urzeiten geprägt hat. Gesellschaftliche Grenzen zu sprengen ist doch nicht etwas das wir hinterfragen sollten, sondern einen Menschen einfach so nehmen sollten wie er ist. Und wenn es dazu gehört das Männer Make Up auflegen und einen BH tragen, dann ist das ihre Entscheidung. Sicher muss nicht jeder damit einverstanden sein, aber dennoch denke ich, das auch sie in verstehen können warum es Männer wie Jennifer oder Viktoria gibt die sich vom gewohnten Bild des Mannes einfach und freiwillig trennen wollten. Ein Hoch auf das Anderssein!
      LG
      Bettina

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    12. Ich hatte ja keine Ahnung welch hohe Wellen mein Kommentar schlagen würde und das sich daraus solch eine Diskussion entwickelt. Nun möchte ich auch nicht die Person sein die etwas negatives schreibt und sich danach nicht auch mit euren Kommentaren auseinandersetzt. Eigentlich muß ich mich für meine Meinung nicht rechtfertigen, die im Übrigen nicht aus persönlichen Kontakt oder Vorurteilen gegen über Crossdresssern, wie in den Kommentaren erwähnt wurde, besteht, sondern ich als Frau stehe dem im Ganzen kritisch gegenüber. Ich möchte mich nicht als altmodisch bezeichnen. Ich weiß sehr wohl, dass unsere Gesellschaft heute viel freizügiger mit vielem umgeht als noch vor ein paar Jahren. Aber muß dieses auch immer zum Besseren bestellt und jeder damit einverstanden sein? Ein Schwarz-Weiß-Denken möchte ich mir nicht vorwerfen lassen. Aus den Kommentaren lese ich deutlich heraus, dass es für viele Frauen völlig ok ist, wenn Männer eine weibliche Seite haben und diese in der Öffentlichkeit ohne Scheu zur Schau stellen und so eine Grenze zwischen weiblich und männlich einfach nicht mehr zu existieren scheint. Für mich passt ein Handtasche-tragender-Mann-mit-geschmicktem-Gesicht einfach nicht in mein alltägliches Bild. Ist das angestaut? Mag in euren Augen so aussehen.


      An euren Kommentaren sehe ich das das Verhalten der beiden auf große Akzeptanz stößt, da möche ich nicht der Buhmann sein und meine Meinung nur an diese einem Beitrag festmachen. Aus diesem Grund habe ich den Blog überflogen und mir einige der letzten Beiträge näher angeschaut. Daraus habe ich gelernt, das viel Zeit und Geld in euer Crossdressing investiert wird. Dies schließe ich aus den, JA!!!!, doch sehr hübschen Outfits. Da muss ich dann doch ein wenig duckmäuserisch fragen woher der gute Geschmack für hübsche Mode stammt? Überzeugt mich dies aber nun Gefallen daran zu finden? Ich glaube es braucht mehr als ein hübsches Erscheinungsbild meine Einstellung dem gegenüber grundlegend zu ändern.


      Bisher stehe ich mit meinen Ansichten ziemlich allein da. Aus diesem Grund habe ich den Blogpost als Rundmail verlinkt und bin sehr gespannt, wie mein Umfeld auf diesen Beitrag reagiert. Bei all den positiv eingestellten Äußerungen der Leser hier, sollte ich vielleicht so etwas wie die kritische Stimme des Blogs sein.
      Grüße Dagmar Sonst-Lother

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    13. Kritische Stimme des Blogs, klingt nach einer tollen Idee. Ich denke dieser wird Jennifer sehr offen gegenüberstehen.
      Grüße Stefanie

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    14. Ich finde es toll von ihnen Frau Sonst, das sie sich der Kritik der geschriebenen Kommentare angenommen haben und an dieser Stelle noch einmal darauf eingehen. Die Rundmail ist eine gute Idee, bin schon sehr gespannt was dabei rumkommt.
      Bärbel Zimmer

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    15. Hier hat sich ja eine richtige Diskussionsrunde gebildet. Liebe Frau Sonst-Lother mit ihren abwertenden Worten war es zu erwarten das sie hierbei mit Gegenwind zu rechnen haben. Von meiner Seite aus, schreiben sie ein Stück weit weg von der Wahrheit und stellen ihre eigenen persönlichen Gefühle dar. Das sollte man auch tun, wird aber nicht immer positiv aufgenommen, besonders wenn die Worte nicht schmeichelhafter Natur sind. Es steht ihnen frei ihre Meinung hier zu posten und wenn sie hinter ihren Ansichten stehen, dann sollte dies auch respektiert werden. Aus ihrem zweite langen Kommentar erkenne ich schon mehr Einsicht in ihren Worten, zumindest überdenken sie darin ihren ersten Kommentar.
      Peter Sommer

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    16. Jeder Blog braucht eine kritische Stimme, diese können sie ruhig übernehmen Dagmar. Das ist eine hervorragende Idee von ihnen. Da wird es in Zukunft hier sicher wieder einige Diskussionen zu ihren Kommentaren kommen :)
      Frida

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    17. Hallo Dagmar,

      "Bisher stehe ich mit meinen Ansichten ziemlich allein da. Aus diesem Grund habe ich den Blogpost als Rundmail verlinkt und bin sehr gespannt, wie mein Umfeld auf diesen Beitrag reagiert. Bei all den positiv eingestellten Äußerungen der Leser hier, sollte ich vielleicht so etwas wie die kritische Stimme des Blogs sein. "

      Du darfst gern kritisch sein und deine Meinung sagen, bitte. Was ich allerdings nicht gut finde, ist der Versuch die eigene Community aufzuhetzen. Das hat irgendwie etwas von Schulhofmentalität: jetzt hol ich halt meine großen Brüder.

      Bettina hat übrigens noch ein Beispiel angesprochen: Die Frauenemanzipation. Was denken sie war wohl um 1900 los, als Frauen anfingen Hosen zutragen. So manchen Kommentar der damaligen konservativen Moralapostel könnte man neben ihrem Eingangspost legen. Die Unterschiede wären minimal.

      LG
      Viktoria

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    18. Schön die Wogen glätten sich allmählich. Als ich den Kommentar von Dagmar lass, habe ich fast eine Hexenjagd vermutet. Ich finde es aber gut dass ihr hier alle so vernünftig geblieben seit und Dagmar nicht gleicht gebrandmarkt habt. Wie man sieht kommt ja wohl noch doch ein wenig Einsicht (und Interesse) von ihr.
      Ines Sommer

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    19. Hallo Dagmar,

      ich finde es großartig, daß sie sich hier noch einmal zu Wort gemeldet haben und sich nach ihrem Kommentar nicht still und leise zurückgezogen haben. Wie oben schon erwähnt habe ich mit ihrer Ansicht kein Problem: lieber diese offen aussprechen, als seinem Gegenüber etwas vorzumachen.

      "...und so eine Grenze zwischen weiblich und männlich einfach nicht mehr zu existieren scheint." - das sehe ich nicht so, denn schließlich wechsle ich quasi nur das "Geschlecht". Das typische Rollenbild besteht ja weiterhin - ich sehe da keine Grenzen verschwimmen.

      Der Idee mit der Rundmail stehe ich etwas zwiegespalten gegenüber und fühle mich gerade so wie ein Tier im Zoo das sich alle von außen anschauen. Jedenfalls bin ich auf die Reaktionen gespannt.

      "Bei all den positiv eingestellten Äußerungen der Leser hier, sollte ich vielleicht so etwas wie die kritische Stimme des Blogs sein." - das können sie sehr gerne sein - das finde ich eine super Idee. Jemand der der Sache kritisch gegenübersteht und so einen anderen Blickwinkel dafür hat, empfinde ich grundsätzlich als sehr interessant.

      LG
      Jennifer

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  5. Es sehr intelligenter Beitrag. Sowohl von den Fragen her, als auch von den Antworten. Besonders schätze ich, das die Balance zwischen Crossdressing und Fragen zu anderen Themen sehr stimmig ist. So erfährt man als Leser sehr vieles.

    Viktoria, unter Frage 3 schreibst du, das du dich von der Politik nicht unterstützt fühlst, wie meinst du das genau? Was müsste deiner Meinung nach geändert werden?
    Wir sehen uns...
    Sabs - Das Bienchen

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    1. Hallo Sabs,

      "Besonders schätze ich, das die Balance zwischen Crossdressing und Fragen zu anderen Themen sehr stimmig ist. So erfährt man als Leser sehr vieles." - das liegt am Ideenreichtum der Leser, denn diesen haben wir diese tollen Fragen zu verdanken!

      LG
      Jennifer

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    2. Bei Antwort 3 kann ich mich Viktorias Worten anschließen, denn was erwarte ich als CD von der Politik? Ich habe mich dafür entschieden und brauche dazu nicht die Bestätigung einer staatlichen Institution. CD Angelika

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    3. Hallo Sabs,

      danke für die Nachfrage. Ich erwarte nichts von der Politik in diesem Bereich. Daher fühl ich mich nicht unterstützt. Es gibt ganz andere Themen, die wichtiger sind, aber die haben mit Crossdressing nichts zu tun.

      LG
      Viktoria

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    4. Wenn nicht beim Crossdressing, welche Themen liegen dir den sonst am Herzen bei denen du auf die Politik hoffst?
      Sabs - Das Bienchen

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    5. Hallo,

      ich denke, dass z.B. der Umbau der EU vom Staatenbund zum Bundesstaat wichtig wäre. Zudem das Altervorsorge für die heute unter 40 jährigen. Wie soll deren Lebensabend gesichert werden, wenn deren durchschnittliche Verdienste deutlich unter denen ihrer Eltern liegen? Wie soll mit dem Problem der Automatisierung umgegangen werden, dass deren Jobs bedroht? Warum muss zudem das Rentenniveau dieser Generation etwa 20% unter dem der heutigen Rentner liegen. Wie soll da ein Menschenwürdiges Leben möglich sein. ALG II für alle kann ja keine Lösung sein.
      Ein drittes Thema wäre Mobilität: Davon lebt unser derzeitiger Wohlstand. Im Moment sind die Zeitungen voll mit Vorschlägen die Mobilität aus Umweltschutzgründen zu reduzieren. Das kann in meinen Augen nicht funktionieren.

      LG
      Viktoria

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    6. Du machst dir ja viele Gedanken Viktoria was unsere Politik anbelangt.
      Patrycja

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  6. 27 Fragen und 27 Antworten? Da ist ja ganz schön was zusammengekommen. Danke für die Beantwortung meiner Frage!
    Thomas Husen

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  7. Jennifer und Viktoria, so viel tolle Fragen und Antworten. Ich würde am liebsten auf alle eingehen wollen :) Ganz wichtig finde ich, dass ihr beide über MeToo und Frauen in Chefetagen gesprochen habt. Dies sind ja nicht unbedingt Themen mit denen ihr euch als Crossdresser auseinandersetzen müsst. Der Rest ist auch interessant.
    Katrin

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    1. Liebe Katrin, deine Erwähnung von MeToo und Frauen in Chefetagen unterstütze ich. Genau wie deinen darauffolgenden Satz. Denn CD müssen sich nicht damit auseinandersetzen, dennoch lese ich aus den Antworten von Jennifer und Viktoria dass ihnen die Themen wichtig sind. Dies sind eben Themen die nicht nur uns Frauen betrifft.
      Liebe Grüsse Sandra Ohren

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  8. Juhu, Frage 09 ist meine :) Danke für eure Antworten darauf. Dass irgendetwas vom Ballett von Jennifer kommen musste hatte ich mir fast schon gedacht, mit ihrem Ballett-Hintergrund. Wenn ich Viktorias Antwort lese, dann stünden die Chancen recht gut, das ihr beide euch ein Ballettstück anschaut, Jennifer.
    Grüsse Lisa Ingels

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    1. Hallo,

      joa...das wäre zum Beispiel denkbar. ;)

      LG
      Viktoria

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  9. Klasse Fragen, tolle Antworten. Im Speziellen möchte ich auf die Frage und eure Antworten zu 23 eingehen. Mir gefällt was Viktoria dabei geschrieben hat. Ich denke auch nicht dass es eure Aufgabe ist mit dem Crossdressing hausieren zu gehen, das hätte für mich etwas von "zoologischem Zurschaustellen". Ich denke Akzeptanz kommt in erster Linie davon sich nicht auszugrenzen, sondern ganz selbst zu sein und auch dafür einzustehen. Das Wort "missionieren" das Jennifer verwendet hat trifft es ganz gut.
    Bärbel Zimmer

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    1. Hallo Bärbel,

      vielen Dank für deinen Post. Er zeigt mir, dass du mich - ich hoffe auch Jennifer- und das was wir tun, verstehst. Danke :)

      LG
      Viktoria

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    2. "zoologischem Zurschaustellen" was für eine ausgefallene Wortwahl :)
      Grüße Stefanie

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    3. Liebe Viktoria, ich verstehe was ihr beide tut, wobei "Tun" für mich ein falsches Wort ist. Ich würde es "leben" nennen, denn es ist schlicht und einfach nichts anderes. Euch beide kenne ich inzwischen schon gut, Jennifer etwas länger, und sehe in euch längst nicht mehr den Mann hinter dem Rouge und schicker Damenmode. Ihr drückt in Wort und Bild das aus, was ihr fühlt und dafür muß euch jeder Leser dankbar sein, denn auf diese Weise nehmen wir an eurem Leben teil!
      Bärbel Zimmer

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  10. Die 22 ist ja ganz witzig :)
    Liebe Grüsse Sandra Ohren

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    1. Sorry, die 26 war gemeint :)
      Sandra Ohren

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    2. Finde ich auch :) Irgendwie sticht sie hervor, da sie so völlig anders ist als die anderen. Erfrischend!
      Grüße Stefanie

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  11. Interessante Fragen und Antworten - als CD finde ich mich in den Antworten von Viktoria eher wieder und hätte einige fast genauso beantwortet.
    Und dass wir CD´s, TV oder wie man uns nennen will nicht allgemein anerkannt sind beweist ja auch der Post von der etwas verwirrten Dagmar.
    Alles Liebe Gerda

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    1. Hallo Gerda,

      "Und dass wir CD´s, TV oder wie man uns nennen will nicht allgemein anerkannt sind beweist ja auch der Post von der etwas verwirrten Dagmar." - naja, so deutliche Worte von Dagmar mag man als CD nicht sonderlich gerne lesen, aber ich bin da tolerant und finde jeder kann seine Meinung frei äußern (hier auf meinem Blog). Jede Transe weiß zudem daß wir nicht von allen akzeptiert werden - für mich ist das ok. Ich will nicht ständig alle von dem überzeugen müssen was ich wie tue - ich lebe es einfach auf meine Art. Ich fühle mich deshalb auch nicht angegriffen, da ich weiß daß es eine solche öffentliche Meinung gibt. Ich lebe damit, akzeptiere sie und bleibe trotzdem "Jennifer" - mein leben gehört ja mir!

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Gerda,

      danke für deinen Beitrag. Gut alle mögen uns halt nicht, aber meiner Erfahrungen nach sind das eher Ausnahmen. Die Gesellschaft ist viel weiter und toleranter als es manchmal scheint.

      LG
      Viktoria

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  12. Vielen Dank das ihr meine Frage auch mit in den Beitrag aufgenommen habt. Interesssant zu lesen das Viktoria bei ihrer Antwort mit einem kleinen Satz auskommt und Jennifer dazu deutlich mehr zu schreiben hat. Wie ich an Jennifers Antwort sehe ist es ein Geben und Nehmen. Mir gefällt diese Einstellung, wenn man also nicht ständig seinen Kopf durchsetzt und auch auf andere hört. Ich denke das ist ein guter Kompromiss. Viktoria deine Erklärung bezüglich meiner Frage liest sich ein wenig, als wenn du von der Gesellschaft nicht viel erwartest. Warum ist das so? Oder habe ich deinen Satz falsch interpretiert?
    Ach ja, meine Frage ist die 7.
    Grüße Stefanie

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    1. Hallo Stefanie,

      vielen Dank für deine Frage. Du hast das schon richtig interpretiert. Bisher kam mein Crossdressing in meinem direkten Umfeld ganz gut an. Aber es wissen halt wie gesagt nur wenige Personen. Von der Gesellschaft selber erwarte ich mir in der Tat nichts, da ich denke wir in Deutschland sind gegenüber anderen Ländern sehr weit. Es gibt wie ihr wisst Versuche einer angeblichen "Alternative" die erreichte Toleranz und Offenheit der Gesellschaft in Frage zustellen und zurückzuführen. Insofern wäre ich echt froh, wenn das derzeitige Level erhalten bleibt.

      Ich hoffe damit die Frage genauer beantwortet zu haben.

      LG
      Viktoria

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    2. Hallo Stefanie,

      danke für deine ausführlichen Zeilen.

      "Wie ich an Jennifers Antwort sehe ist es ein Geben und Nehmen. Mir gefällt diese Einstellung, wenn man also nicht ständig seinen Kopf durchsetzt und auch auf andere hört." - so ist es. Und ich denke, daß es anders auch nicht funktioniert, man darf nicht nur an sich denken, sondern muß auch andere mit einbeziehen. Nur so kann eine gute Freundschaft funktionieren.

      LG
      Jennifer

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  13. So viele Zeilen, so viel Inhalt. Meine Meinung ist dass es keine Worte benötigt um sein Leben zu rechtfertigen, was man daraus macht, entscheidet jeder für sich selbst. Egal ob ihr nun akzeptiert werdet oder nicht. Ihr habt euch dafür entschieden und wer sind wir dies zu hinterfragen?
    Friedbert Geipel

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    1. Danke für die klaren Worte Friedbert. Da habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo,

      vielen Dank :)
      Ich sehe es genauso. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. Dafür leben wir ja in einem freien Land. Also: Die Freiheit nehm ich mir ;)

      LG
      Viktoria

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  14. Danke, dass Ihr dieses Mammutprojekt realisiert habt. Ich hätte wirklich nicht mit so vielen Fragen gerechnet. Interessante Thesen werde hier genannt, vielen kann ich zustimmen, ein paar wenige Punkte haben mich aber längere Zeit ins Grübeln gebracht. Das MeToo hier angesprochen wird gefällt mir sehr, Frauenquote ist ein ähnlicher Punkt. Zudem gefällt mir das Modethemen hier mal weniger im Gespräch war.
    Gr. Luise Sunder

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    Antworten
    1. Liebe Luise,

      "Danke, dass Ihr dieses Mammutprojekt realisiert habt." - Mammutprojekt drückt es wohl richtig aus...;-) Aber es hat super viel Spaß gemacht auf eure Fragen einzugehen. So ein Post ist ja nicht alltäglich von daher steckt besonders viel Herz und Seele von uns darin!

      "Ich hätte wirklich nicht mit so vielen Fragen gerechnet." - ich auch nicht. Aber lieber mehr, als weniger...;-)

      "Zudem gefällt mir das Modethemen hier mal weniger im Gespräch war." - ganz ehrlich. Ich war auch froh, daß sich die Fragen in eine ganz andere Richtung entwickelt haben. Mode bestimmt ja sonst meinen Blog, da wurde es auch mal für andere Themen Zeit.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Luise,

      "Zudem gefällt mir das Modethemen hier mal weniger im Gespräch war."

      Das hat mich in der Tat auch überrascht als ich die Fragen gelesen hab. Ich finde es aber nicht schlecht und bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis und eurer Resonanz darauf.:)

      LG
      Viktoria

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  15. Liebe Jenny und Vicky aus dem Geschriebenen hättet ihr auch ein Buch machen können :) So viel Hintergrundwissen über euch beide lesen zu können hat mir echt den Tag versüsst. Ich schreibt so ehrlich über euer Leben das ich mich schon fast in euch reindenken kann. Für mich ist die 25 eine ganz interessante Frage. Das Outfit fällt natürlich immer als erstes auf und doch gehen eure Antworten doch recht weit auseinander. Ich hätte gedacht, dass man sich als CD hier fast schon gleicht?
    Uta Trinks

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    1. Hallo Uta,

      freut mich, daß der Beitrag bei dir so gut ankommt!

      "Für mich ist die 25 eine ganz interessante Frage. Das Outfit fällt natürlich immer als erstes auf und doch gehen eure Antworten doch recht weit auseinander. Ich hätte gedacht, dass man sich als CD hier fast schon gleicht?" - ich war von Viktoria "Ein-Zeiler" auch überrascht und weiß ehrlich nicht, warum sie nicht mehr dahinter sieht. Crossdressing hat so viel zu bieten (außer Kleidung und Styling) mit dem man zurecht kommen muß. Ich denke man macht es sich zu einfach nur auf Äußerlichkeiten zu achten. Crossdressing ist vielschichtig und als Transe muß man dabei viele Facetten bedienen (können).

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Uta,

      vielen Dank fürdeine Frage. Jennifer hat natürlich Recht, dass man sich Mimik Gestik und noch einige Dinge mehr aneignet. Als "Veränderung" seh ich das jedoch nicht, sondern mehr als Zusatz. Es sind halt Dinge mit denen man sich beschäftigt, um die Rolle ausfüllen zu können. Aber es sind in meinen Augen halt keine "Veränderungen".

      Die Frage war ja "welche Veränderung das für einen Mann mitbringt". Ich habe die Frage so verstanden, in weit sich meine männliche Rolle dadurch verändert. Und da wäre die Antwort: Gar nicht. Ich bleibe nämlich der gleiche Mann wie vorher auch. Meine Frau hat zunächst auch befürchtet, dass ich mich als Mann verändere. Heute weiß sie, dass dies nicht der Fall ist.

      LG
      Viktoria

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    3. Danke für die konkrete Antwort Viktoria. Wäre es denn für deine Frau so schlimm gewesen, wenn du dich auch als Mann verändert hättest? Ich denke doch, dass diese Veränderung doch nur dich als "Viktoria" betroffen hätte, aber wenn du nicht Viktoria bist, würde das doch keinen Einfluss haben, oder verstehe ich da etwas falsch?
      Uta Trinks

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    4. Interessant zu sehen, daß sich Viktoria und ich in diesem Punkt doch stark unterscheiden. Als Jennifer sehe ich mich nicht als Mann, sondern ganz als Frau - so weit dies eben möglich ist. Da blendet ich dann auch alles männliche aus - anders geht das für mich als Jennifer einfach nicht.

      LG
      Jennifer

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    5. Hallo Uta,

      ja das wäre sehr schlimm für sie gewesen.

      @Jennifer:
      Auch ich sehe mich in dem Moment als Frau und auch ich blende das männlich dann aus. Aber trotzdem verändere ich mich doch als Mann nicht.

      LG
      Viktoria

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  16. Das ist eine klasse Aktion geworden Jennifer und Viktoria. Super, meine Frage kommt gleich an erster Stelle :) Ja Jennifer, ich meinte, dass ihr beide freiwiilig auf einer Insel seit, ganz ohne Sorgen. Einfach nur das tropische Feeling genießen. Viktoria, ich schätze deine Antwort, dennoch müssen doch drei Dinge für dich besonders wichtig sein?

    LG
    Bettina
    P.S. auch die anderen Fragen sind allesamt äußerst interessant.

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    1. Hallo Bettina,

      auch du meinst also ganz einfach die Seele baumeln lassen...;-) Und entspannt in den Sonnenuntergang schauen, ok. Dann bleibe ich natürlich bei meinen drei genannten Dingen.

      LG
      Jennifer
      PS: wenn ich allein auf der Insel bin, dann könnte ich mich auch von meinem Badeanzug trennen - Ganzkörperbräune ist ja was tolles...;-)

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    2. Das denke ich auch Bettina. Jeder hat so seine drei Dinge an denen man besonders hängt.
      Grüße Lina Sugana-Willitz

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    3. Hallo Bettina,

      ich habe mir die Frage ernsthaft gestellt, auf was ich verzichten könnte. Tatsächlich wären nur drei Dinge deutlich zu wenig. Wenn ich Perücke, Silikonbrüste und BH mitnehme, dann fehlt mir das Makeup und ein Rasierer. Und andersherum, fehlt auch was. Das funktioniert also nicht, weil ich mich so nicht wohlfühlen würde. Das Gesamtbild würde einfach nicht stimmen.

      LG
      Viktoria

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  17. Da benötigt man ja Urlaub, um das alles zu lesen :) Danke für die Mühe dieses Beitrages!
    v. Grüße Lina Sugana-Willitz

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    Antworten
    1. Danke für das große Interesse Lina.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Lina,

      dann hoffe ich, dass sich der Urlaub gelohnt hat ;)

      LG
      Viktoria

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  18. Wo bin ich denn hier gelandet, in Tuntenhausen. Echt gruselig.
    DerBERND

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    1. Nein Bernd, das ist nicht Tuntenhausen, sondern Transenhausen - "Tunten" hat eine andere Bedeutung.

      Ich nehme deinen Kommentar sichtlich mit Humor...;-)

      LG
      Jennifer

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    2. Sehr erwachsen Bernd.
      Julia Finkel

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    3. Warum veröffentlichst du so einen armseligen Kommentar von Bernd, Jennifer? Grüsse
      CD Angelika

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    4. Wie hirnlos
      v. Grüße Lina Sugana-Willitz

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    5. Ich hab überlegt, ob ich das gut finde, dass Jennifer den Kommentar freigeschaltet hat. Ich zum Schluss gekommen, dass es die richtige Entscheidung war: Schöner hat sich selten jemand disqualifiziert. ;)

      LG
      Viktoria

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    6. Jennifer, ich glaube so etwas kann man auch nur mit Humor nehmen. Trotzdem eine deftige Beleitigung!
      Ines Sommer

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    7. Hallo Angelika,

      "Warum veröffentlichst du so einen armseligen Kommentar von Bernd, Jennifer? Grüsse" - naja, wenn er sich schon die Mühe macht und hier einen Kommentar hinterlässt, dann darf diesen auch jeder Lesen - und sich jeder seine eigenen Meinung darüber bilden.

      LG
      Jennifer

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  19. Sind recht clevere Fragen zusammengekommen, hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich finde es gut, dass die Fragen doch etwas tiefer gehen und nicht nur oberflächlich sind.
    Julia Finkel

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    1. Danke Julia für deine Einschätzung.

      LG
      Jennifer

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    2. Danke.Es freut mich, dass du sie informativ findest.

      LG
      Viktoria

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  20. Ich gebe zu das mich einige Fragen nicht sonderlich interessiert haben, dafür andere umso mehr. MeToo, Frage 17, 15, 18 und 2 sind einige dieser. Jennifer deine Antwort bei 2 klingt für mich recht klischeehaft und einfach. Ich kann mir vorstellen wenn man als CD unterwegs ist, das man durchaus in unangenehme Situationen gerät, wo ein angebrochener Absatz ein eher geringes Problem darstellt, oder? Viktoria, als Frau kann ich deine Antwort voll und ganz verstehen, muß aber im selben Atemzug fragen, ob du damit wirklich rechnest? Oder kam dies sogar schon einmal vor?
    Jennifer wie stehst du dem "Angrabschen" gegenüber?
    Liebe Grüße
    Beate Behrlinger

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    1. Hallo Beate,

      dein "klischeehaft" in deinem Kommentar trifft auf meine Antwort durchaus zu. Manchmal sind die Dinge eben einfach gestrickt. Und "ein angebrochener Absatz" ist nie nur ein geringes Problem - da würde ich ja um schöne Schuhe weinen...;-)

      "Jennifer wie stehst du dem "Angrabschen" gegenüber?" - "Fremdgefummelt" hat bei mir noch niemand, aber Interesse war schon da. Aber immer nur Frauen - sie wollen zu gerne die falsche Oberweite prüfen...;-) Aber ist das wirklich so etwas besonderes für euch Frauen???

      LG
      Jennifer

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    2. Angrabschen geht gar nicht, egal ob bei Frauen oder bei uns Crossdressern. Was soll das???
      Grüsse
      CD Angelika

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    3. Hallo Beate,

      zum Glück kam so was noch nicht vor und ich hoffe das bleibt auch so. Wenn man das erste Mal enfemme in die Öffentlichkeit geht, setzt man sich damit auseinander, was alles passieren kann. Und das wär natürlich eins der Szenarien, die mir heute auch viel Erfahrung noch Angst machen. Auch wenn die Gesellschaft weitgehend offen und tolerant ist, gibt es immer wieder Menschen, denen andere Lebensentwürfe nicht ins Weltbildpassen. Gell Bernd ;)

      LG
      Viktoria

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  21. Jennifer ist weiß dass dein Blog ist erster Linie für Mode steht und ich diese Beiträge sehr schätze. Aber dieser Post mit all den Antworten ist für mich einer der interessantesten bisher. Ich habe in diesen 27 Antworten so viel über euch beide erfahren, dass ich euch jetzt fast zu kennen scheine :) Klasse dass ihr in Punkt 5 Das Thema um MeToo ansprecht. Aber auch Punkt 14 finde ich klasse beantwortet. Jetzt kann ich mich noch ein bißchen mehr in eure Situation hineinversetzen.

    Ich muß auch den anderen Fragestellern ein Kompliment machen: tolle Fragen!
    Sondrine

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    1. "Ich muß auch den anderen Fragestellern ein Kompliment machen: tolle Fragen!" - das kann ich nur unterstreichen Sondrine!

      Danke für dein Interesse.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Sondrine,

      herzlichen Dank. Aber das Lob muss ich zurückgeben. Immerhin sind es eure Fragen.

      LG
      Viktoria

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  22. Ich sehe ihr habt meine bildliche Umschreibung bei Frage 19 sehr gut verstanden. Danke, dass ihr so ausführlich darauf eingegangen seit. Viktoria, ich unterstütze dich mit deiner Antwort. Warum sollst du da auch etwas Verbotenes tun? Wer definiert denn, dass Crossdressing etwas verbotenes sein soll? Ich würde das auch nicht Maskerade nennen, das klingt so abschätzig dem gegenüber was du (ihr) tut. Ich denke einfach, dass man als Mann auch Frau sein kann. Wie man das zeigen kann, sieht man ja an euch beiden Damen. Ist es verkehrt als Mann Frauenkleidung zu tragen? Ich denke nicht. In dieser Zeit in der wir leben, sollte es doch keine Rolle spielen, wie wir uns in der Öffentlichkeit zeigen.
    Ein wichtiger Punkt ist für mich, dass ihr beide euch in jedem Punkt treu bleibt, schließlich seit ihr heute an diesem Punkt angelangt, da ihr strikt euren eigenen Weg gegangen seit und ich denke nur so, kann man ein offenes Leben als CD führen, oder irre ich mich da?
    Gr. Anne-Marie

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    1. Soll man da noch etwas hinzufügen? Klasse Kommentar der in allem zutrifft! Danke Anne-Marie

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Anne-Marie,

      du hast vollkommen recht. Ich kann kein glückliches Leben führen, wenn ich mich in irgendeiner Weise verbiegen muss.

      LG
      Viktoria

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  23. Im Grunde lese ich hier viel von Akzeptanz der Menschen was ich bezweifeln möchte. Ich denke viel eher, dass die Menschen euch ein schönes Gesicht machen und euch erzählen was Ihr hören wollt. Ich kann es auch nicht so leicht akzeptieren einen Mann in einem Frauenoutfit zu sehen.
    Greets_ _ _Beate

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    1. Hallo Beate,

      da gebe ich dir durchaus recht, das uns vornherum ein schönes Gesicht gemacht wird und hinter unserem Rücken getratscht wird. Aber muß mich das stören? Auf jeden Fall verurteile ich dieses Verhalten, aber dagegen tun kann man nicht viel.

      LG
      Jennifer

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    2. Das ist einer dieser Punkte der auch an mir nagt und ich dabei immer heulen könnte. Schrecklich wenn die Menschen die einen gegenüberstehen nicht ehrlich sind, sondern sich eigentlich über einen lustig machen. Traurig Welt :(
      CD Angelika

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    3. Hallo,

      ich glaube das ist auch eine Altersfrage und eine Frage der sozialen Herkunft. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass jüngere Menschen dem ganzen viel aufgeschlossener gegenüberstehen als ältere. Sie sind schließlich damit aufgewachsen.

      LG
      Viktoria

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    4. Hallo Beate,

      Toleranz und Akzeptanz sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich glaube die meisten Menschen bringen uns Toleranz entgegen. Dafür müssen sie das nicht gut finden, sondern uns nur angemessen behandeln. Wenn sie über das Gesehene am Ende diskutieren, stört mich das eher weniger.

      LG
      Viktoria

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  24. Crossdressing hin oder her. Ich seit nette Mädels die ihren Weg gehen. Bitte bleibt so und bringt mehr Beiträge über euch!!!
    Frida

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    1. ...<3

      Danke Frida.

      "Bitte bleibt so und bringt mehr Beiträge über euch!!!" - an mir soll es nicht liegen!

      LG
      Jennifer

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    2. Richtig Frida, von den beiden Mädels muss in Zukunft mehr kommen.
      CD Angelika

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    3. Hallo Frida,

      Danke. Sicherlich wird es in Zukunft weitere Beiträge geben. Mal sehen, was uns noch einfällt.

      LG
      Viktoria

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  25. Schön gestalteter Beitrag. Nun kann ich euch noch mehr verstehen.
    Peter Sommer

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  26. Für mich als CD war besonders Frage/Antwort 18 hoch interessant. Ihr beide sprecht davon, dass sich die CDs heutzutage freier fühlen. Ich wünschte das es auch mir so gehen würde, denn dann wäre ich nicht immer noch von der Öffentlichkeit so eingeschüchtert und würde viel offener mit dem Crossdressing umgehen. Sicher liegt es auch an mir, wenn ich der Öffentlichkeit nicht vertraue, mir offen gegenüber zu stehen. Da muss ich wohl noch an mir arbeiten.
    Die #Me Too Frage fand ich auch sehr gut, klasse, dass jemand auf die Idee kam diese zu stellen.
    LG
    CD Sandra

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    1. Hallo Sandra,

      glaube mir die Öffentlichkeit ist sehr tolerant inzwischen. Ich empfehle dir mal www.crossdresser-forum.de zu besuchen. Du wirst das sehr viele Beispiele finden. Vielleicht hilft dir das deine Skepsis zu überwinden.

      LG
      Viktoria

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    2. Hallo Sandra,
      den Weg in die Öffentlichkeit kann man nicht erzwingen. Da muß man einfach Geduld haben, man merkt wenn man dazu bereit ist. Und wenn für dich bisher noch nicht de richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann soll es so sein. Glaube mir, du weiß, wann es soweit ist.

      LG
      Jennifer

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  27. Ju, das war wirklich der von dir angesprochene Marathon Jennifer :)

    Die Idee einen solchen Beitrag ins Leben zu rufen finde ich super!!! Viktoria Hallo, schön, dass auch du wieder mit dabei bist. Ihr beiden Mädels seit wirklich sehr offen mit den verschiedenen Fragen umgegangen. Fast jeder Fragepunkt hätte auch von mir stammen können, zum Glück haben mir diese Arbeit die anderen Leser abgenommen :)
    Mich freut es einmal mehr, wieder etwas über euren Background des Crossdressings erfahren zu haben. Ich möchte jetzt keine Frage besonders hervorstellen, aber ich kann mich nun sehr gut in euch hineinversetzen. Natürlich dürfen auch die anderen Fragen nicht außer Acht gelassen werden. Wie ich sehe meidet ihr weitestgehend Bioprodukte. Ich wiederum versuche auf natürlichen Anbau zu achten und kaufe fast nur noch Bio. Der Umwelt zu liebe, das darf man heute ja nicht mehr außer Acht lassen. Zu Frage 10 würde ich persönlich denken, dass das Crossdressing keine Modeerscheinung einer bestimmten Zeit ist. Ich denke auch, dass es vor 30, 40 oder 70 Jahren schon Crossdresser gab. Die Frage ist eher, wie man zu dieser Zeit damit umgegangen ist.

    Könnt ihr beide es euch vorstellen früher (also zu diesen Zeiten) ein Crossdresser gewesen zu sein?
    Modemieze

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    1. Hallo Modemieze,

      du stellst eine tolle Frage. Obwohl ich beispielsweise die Mode der 50er toll finde, möchte ich da kein Crossdresser gewesen sein. Der gesellschaftliche Druck war damals ungleich größer und das noch bis weit in die 80er hinein. Also von daher klares nein. Es ist schon gut so wie es ist. :)

      Wenn dich das Thema interessiert, es gibt auf youtube ein Video über Crossdressing in früheren Zeiten. Wenn man sich dies anschaut, sieht man, dass ganz viel in den eigenen vier Wänden stattfand. Da bin ich doch froh darüber, dass man sich heute relativ frei bewegen kann.

      LG
      Viktoria

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    2. Liebe Modemieze,

      vielen dank für deine ausführlichen Zeilen!

      "Könnt ihr beide es euch vorstellen früher (also zu diesen Zeiten) ein Crossdresser gewesen zu sein?" - sicher! Ich denke daß mein/unser Crossdressing an keine Zeit gebunden ist. Wenn wir in der 1950er Jahren gelebt hätten und genauso empfunden hätten wie heute, dann wären wir ganz bestimmt auch diesen Weg gegangen. Gegen seine Gefühle kann man sich nun mal nicht wehren...;-)

      LG
      Jennifer

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  28. Guter Post mit wirklich sehr ergreifenden Zeilen!!!
    Ines Sommer

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  29. +++Grandios+++ Später mehr dazu.
    hiho Tinkerbell

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    1. Hallo Tinkerbell,

      vielen Dank...<3!!!

      "Später mehr dazu." - da bin ich schon gespannt.

      LG
      Jennifer

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    2. Danke :)
      Ich bin schon gespannt.

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  30. In Sachen Crossdresser bin ich immer noch etwas unbeholfen, deshalb freut es mich sehr, dass Ihr meine Frage (17) so ausführlich beantwortet habt.
    Viktoria aus deiner Antwort lese ich heraus, dass du als "Frau" quasi das Mannsein hinter dir lassen möchtest um Urlaub von dir selbst zu machen. Geht das so einfach im Handumdrehen? Ich stelle mir das schwer vor, denn im Grunde bleibt man doch dieselbe Person, oder nicht?
    Jennifer an deiner Antwort gefällt mir besonders, das auch Gefühle und weibliche Eigenschaften für dich wichtig sind und nicht nur die optische Erscheinung. Ich denke, das spricht für dich und man merkt, dass es dir wichtig ist den Aspekt "Frau" im Ganzen wahrzunehmen, quasi zu leben.
    herzlichst Sandra Dunger

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    1. Hallo Sandra,

      "Jennifer an deiner Antwort gefällt mir besonders, das auch Gefühle und weibliche Eigenschaften für dich wichtig sind und nicht nur die optische Erscheinung. Ich denke, das spricht für dich und man merkt, dass es dir wichtig ist den Aspekt "Frau" im Ganzen wahrzunehmen, quasi zu leben." - das hast du richtig erkannt. Als Crossdresser darf der Fokus nicht nur bei schöner Kleidung liegen, sondern man darf auch andere Punkt (wie die von dir genannten) nicht außer acht lassen.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Sandra,

      "Viktoria aus deiner Antwort lese ich heraus, dass du als "Frau" quasi das Mannsein hinter dir lassen möchtest um Urlaub von dir selbst zu machen. Geht das so einfach im Handumdrehen? Ich stelle mir das schwer vor, denn im Grunde bleibt man doch dieselbe Person, oder nicht?"

      Deine Frage finde ich sehr interessant. Danke dafür.
      In der Tat kann ich ganz einfach umschalten. Das geht quasi von selbst. Es ist an sich schwer zu beschreiben und daher auch wahrscheinlich recht schwer nachzuvollziehen, aber ich kann halt quasi so Charaktereigenschaften leben, die ich in meinem männlichen Ich eher nicht zum Vorschein kommen. Es ist wirklich eine Seite die da zum Vorschein kommt, die in der männlichen Version eher nicht vorkommt bzw. von anderen, von männlichen Rollenbild geprägten Eigenschaften überlagert wird, aber auch vorhanden ist. Ich denke, Geschlechterklischees auch das Verhalten eines Menschen beeinflussen: Ein Mann muss halt die und die Eigenschaften haben und dann versucht man diesen auch gerecht unterbewusst zu werden. Das bestimmt halt auch das eigene Verhalten und davon brauch ich irgendwann halt auch mal eine Pause ;)

      LG
      Viktoria

      LG
      Viktoria

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  31. Jennifer kenne ich schon länger, Viktoria erst seit kurzem. Und dennoch weiß ich nun wieder mehr über euch. Ich finde es faszinierend wie offen ihr die Fagen angeht! Als Mann muss ich euer Tun nicht mehr hinterfragen, sondern euch einfach dafür gratulieren, wie ihr mit all den ganzen Frauensachen zu recht kommt. Scheinbar schafft ihr das spielend. Für mich ist das nur schwer vorzustellen wenn ich überlege mich morgens schminken zu müssen oder einen BH tragen müsste. Für euch ist das Alltag und ich glaube euch würde etwas fehlen, dies nicht mehr tun zu können, oder?
    Simon Huber

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    1. Hallo Simon,

      "Für mich ist das nur schwer vorzustellen wenn ich überlege mich morgens schminken zu müssen oder einen BH tragen müsste. Für euch ist das Alltag und ich glaube euch würde etwas fehlen, dies nicht mehr tun zu können, oder?" - stimmt, für einen Mann ist das immer schwer vorstellbar - höre ich doch sehr oft. Für eine Frau ist das schon verständlicher. Inzwischen ist das für mich überhaupt nichts mehr besonderes, eher im Gegenteil: Routine. Und das ist auch nicht schlecht...;-)

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Simon,

      "Alltag" ist es nicht. Ich nehme die Frauenrolle in der Regel einmal im Monat an. Es ist jedesmal etwas besonderes. Jeden Tag will ich das ganze Prozedere nicht haben. Das wäre mir zuviel Aufwand. Aber du hast recht, es wird Routine.

      LG
      Viktoria

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  32. Ich finde es sehr gut Jennifer, dass Du Dir ein Ziel setzt (Frage 15) und ich hoffe für Dich, dass es sich für Dich erfüllen wird. Ohne Frage Viktoria, auch ich denke, dass sich die Künstlerin Conchita Wurst in das Bewusstsein der Menschen sehr stark eingeprägt hat. Inwieweit sie allerdings für mehr Akzeptanz gegenüber Transvestiten gesorgt hat, kann ich aus meinem Blickwinkel leider nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass ich Ihr öffentliches Auftreten sehr mutig finde, auch wenn sie hinlängst nur als Kunstfigur angesehen werden mag. Sich so geben zu können (vor einem Millionenpublikum) muß Ihr hoch angerechnet werden. Aufmerksamkeit hat Sie in Presse und Medien definitiv erreicht und ich finde, dass auch der letzte Mensch auf diesem Planeten erkennen muss, das es weit mehr als nur Mann oder Frau in unserer Gesellschaft gibt.
    Do widzenia!
    Patrycja

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    1. Liebe Patrycja,

      ja, das ist mein erklärtes Ziel, allerdings ist die Umsetzung nicht ganz leicht. Aber ich werde es weiter versuchen.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Patrycja,

      auf jeden Fall hat Conchita dafür gesorgt, dass dieses Thema ins öffentliche Bewusstsein gerückt ist. Das denke ich kann man ihr hoch anrechnen. Die zahlreichen Artikel und Beiträge in der deutschen und österreichischen Presse, die seit Ihrem Sieg beim Grand Prix zum Thema "Trans" erschienen sind, zeigen meiner Meinung nach diesen Wandel im öffentlichen Bewusstsein.

      LG
      Viktoria

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    3. Auch ich muss mich Patrycja anschließen. Mir hat der Auftritt von C. Wurst beim ESC sehr gefallen. Wir haben die Show damals in einem großem Kreis gesehen und einige lachten sich über Conchita kaputt und machten alberne Witze, wie "Frau mit Bart, oder was ist ?". An diesen Reaktionen merkte ich, dass die Travestie nicht überall auf Verständnis stößt und große Ignoranz besteht. Deshalb gehe ich auch davon aus, dass das Verhältnis in der Bevölkerung wohl auch eher weiterhin gespalten ist, als das das alle gut heißen würden. Grüsse Hubert Junghans

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  33. Hallo, ihr beiden Lieben,
    das war jetzt wirklich interessant zu lesen - viele tolle Antworten, manche überraschend, manche zu erwarten, und spannend auch, dass ihr in manchen Bereichen sehr ähnlih tickt, in anderen wiederum nicht. Was mich verblüfft hat, war Viktorias Antwort "Das wäre mir tatsächlich egal, denn mir würde es hier weniger auf das Stück drauf ankommen, als Jennifer mal persönlich kennen zu lernen." - denn ich dachte, ihr kennt einander bereits persönlich! Beim Lesen ist mir übrigens dann auch noch eine Frage (oer mehrere zusammenhängende Fragen) aufgestiegen - vielleicht habt ihr Zeit und Lust, sie zu beantworten: Ihr seid ja beide, wie ich euren Stylings entnehme, Ästhetinnen, Schöngeister, ... und ihr seid beide nicht ausschließlich im Frauenmodus unterwegs, sondern die eine häufiger, die andere nur einmal im Monat - das heißt, es gibt bei euch Zeiten als Mann. Würdet ihr, wenn ihr im Männermodus seid, auf die Frau, die ihr im weiblichen Modus darstellt, "abfahren"? Wäre sie euer Typ bzw. versucht ihr, je nach euren Möglichkeiten jenen Frauentyp darzustellen, der euch als Mann am stärkten anspricht - oder hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun?
    Liebe Jennifer, bei dir möchte ich mich auch noch für deine Kommentare bedanken! Zu "Die Springerstiefel finde ich jetzt nicht so super, wir Mädel sind doch zarte Wesen, da passen die nicht so recht zu uns." - vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ja auch eine Art Crossdresser, aber eben in die andere Richtung? Ich mag High Heels nicht - ich mag nur Schuhe, in denen ich gehen kann. Und ich bin jetzt auch nicht soo sehr das zarte Wesen (mein Schmetterlingsanteil liegt auch nur bei maximal 20 % ;-))
    Und zu "Sind Leggings nun auch deine Lieblinge - in letzter Zeit trägst du diese sehr oft." - Ich habe nach bunten Strumpfhosen ODER Leggings gesucht, und die Farben, die mir gefielen, waren dann teilweise als Leggings zu haben. In der wärmeren Jahreszeit finde ich die außerdem praktischer als Strumpfhosen. Auf jeden Fall habe ich auch früher schon Leggings getragen, aber oft eben anstelle von Strumpfhosen, da fällt es nicht so auf ;-)
    Ganz herzliche Rostrosengrüße
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/05/munchen-tag-1-und-2-schlossanlage.html

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    1. Hallo Rostrose,

      danke für den langen Post. Deine Fragen sollen natürlich beantwortet werden :)

      "denn ich dachte, ihr kennt einander bereits persönlich!" Nein tun wir nicht. Wir kennen uns nur über das Crossdresser Forum. Zudem wohnen wir recht weit auseinander.

      "Würdet ihr, wenn ihr im Männermodus seid, auf die Frau, die ihr im weiblichen Modus darstellt, "abfahren"? Wäre sie euer Typ bzw. versucht ihr, je nach euren Möglichkeiten jenen Frauentyp darzustellen, der euch als Mann am stärkten anspricht - oder hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun? "

      Ja definitiv würde ich das. Es ist ja auch ein Stück weit so, dass zu mindest ich versuche meiner Idealvorstellung nahe zu kommen.

      LG
      Viktoria

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    2. Hallo Traude,

      vielen Dank für dein Interesse und deinem ausführlichen Kommentar!

      "...denn ich dachte, ihr kennt einander bereits persönlich!" - leider nicht. Wir wohnen zu weit auseinander, sodaß bisher kein Treffen zustande kam...;-(

      "...vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ja auch eine Art Crossdresser, aber eben in die andere Richtung?" - liebe Traude, auch bei den Frauen gibt es das Crossdreesing, allerdings ist dies weit weniger ausgeprägt als "anders herum". Das liegt daran, das es durch Kleidung und Styling nicht sonderlich auffällt - ihr Frauen könnt ja alles tragen. Klar, warum nicht Springerstiefel? Sicher können auch Frauen diese tragen, sind ja in der Gothik-Szene weiterverbreitet. Allerdings finde ich sie wenig elegant - ist nur mein persönlicher Modeeindruck dazu.

      "Und ich bin jetzt auch nicht soo sehr das zarte Wesen (mein Schmetterlingsanteil liegt auch nur bei maximal 20 % ;-))" - süß........;-)

      Und deine Zeilen bezüglich der Leggings habe ich mit großem Interesse gelesen - super!

      Zu deiner Frage: wegen der besseren Übersicht habe ich mich dazu entschieden, diese im Beitrag oben hinzuzufügen - gib uns aber bitte ein bißchen Zeit für die Beantwortung. Übrigens, sehr tolle Frage!

      LG
      Jennifer

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  34. PS: Daumendrück, dass du es zu einer Modenschau bringst - das muss doch machbar sein!

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  35. Da gibt es wieder eine Menge zu lesen, da freue ich mich schon drauf. Toll, wie geduldig Ihr die Fragen beantwortet habt.
    Viele Grüsse Gertraude

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    1. Toll wie geduldig ihr unsere Antworten lest...;-)

      LG
      Jennifer

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  36. Da stöbere ich ein wenig durch das Internet und komme plötzlich auf diesem Blog an. Beim kurzen Blick auf das Titelbild wo steht Willkommen auf meinem Crossdresserblog kommt mir wieder in den Sinn, dass ich von Crossdressern schon einmal etwas gehört habe und dies damals recht sonderbar fand. Ich habe das Thema zur damaligen Zeit nicht weiterverfolgt, da mir verkleidete Männer sehr suspekt vorkamen und ich das als Splien abgetan hatte. Warum sollten mich auch Männer interessieren die sich als Frauen kleiden, eigentlich geht so etwas gar nicht.
    Das war mein bisheriges Denken was darauf aufgebaut war, mit Vorurteilen die Sache zu sehen. Ich gebe zu, dass ich Transvestiten von vorn herein total abgelehnt hatte ohne über das nötige Hintergrundwissen zu verfügen. Nun habe ich mir die Zeit genommen und habe eure Geschichte hier auf dem Blog in diesem Beitrag mit großem Interesse gelesen. Ich kann nun etwas mehr eure Intension verstehen das zu tun, was Ihr beide tut. Dennoch benötige ich ganz sicher noch einiges an Zeit um es ganz zu akzeptieren wie Ihr beide euer Leben gestaltet. Ich weiß nun deutlich mehr über das Wieso und Warum, dennoch finde ich, dass die Geschlechterrollen in der Gesellschaft so bleiben sollen wie sie sind. Seit mir bitte nicht böse, wenn ich euren Lebensstil nicht so akzeptieren kann wie Ihr es vielleicht gerne hättet. Euer Beitrag hat mich trotzdem dafür etwas empfindsamer gemacht und vielleicht kann ich eines Tages zu 100% verstehen warum Männer diesen Weg gehen.




    LG
    Hanna Just

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    Antworten
    1. Liebe Hanna,

      willkommen auf meinem Blog!

      Zunächst einmal möchte ich ihnen für ihre ausführlichen Zeilen danken. Ich finde es toll, wenn ich/wir sie für das Thema Crossdressing wenigstens ein bißchen sensibilisiert haben...;-)
      Keine Angst, mit ihrer Meinung stehen sie nicht allein da, wir CDs kennen all die Vorurteile und leben schon lange damit - so richtig wehtun können sie uns nicht mehr! Ich akzeptiere diese Meinung die in Teilen der Bevölkerung noch immer herrscht, schließlich ist es ihr gutes Recht auf ihrer Weise damit umzugehen.

      "Dennoch benötige ich ganz sicher noch einiges an Zeit um es ganz zu akzeptieren wie Ihr beide euer Leben gestaltet." - nehmen sie sich die Zeit die sie benötigen. Vielleicht helfen ja sogar ein paar weitere Beiträge hier auf meinem Blog sie weiterhin fürs Crossdressing zu begeistern - schauen sie sich hier doch bitte einfach um.

      "Ich weiß nun deutlich mehr über das Wieso und Warum, dennoch finde ich, dass die Geschlechterrollen in der Gesellschaft so bleiben sollen wie sie sind." - von meinem Standpunkt aus bleiben die "Rollen" auch weiterhin bestehen: ich schlüpfe als Mann lediglich in eine Frauenrolle - als "Jennifer" bin ich ganz Frau.

      "Seit mir bitte nicht böse, wenn ich euren Lebensstil nicht so akzeptieren kann wie Ihr es vielleicht gerne hättet. Euer Beitrag hat mich trotzdem dafür etwas empfindsamer gemacht und vielleicht kann ich eines Tages zu 100% verstehen warum Männer diesen Weg gehen." - keine Sorge, Wenn wir wenigstens schon mal ihr Interesse an uns und unserem Tun geweckt haben, bedeutet uns das schon sehr viel.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Hanna,

      danke für deinen Kommentar.

      "Ich habe das Thema zur damaligen Zeit nicht weiterverfolgt, da mir verkleidete Männer sehr suspekt vorkamen und ich das als Splien abgetan hatte."

      Leider ist es ja so, dass Crossdressing ähnlich wie Homosexualität fast über ein Jahrhundert lang als Krankheit bzw. sexuelle Perversion geführt wurde. Das eine kulturelle Prägung, die heute noch nachwirkt. Die Welt ist aber nicht schwarz oder weiß. Es gibt viel dazwischen. Es freut mich, dass wir zumindest mit einigen Vorurteilen aufräumen konnten.
      Sie müssen im übrigen unser Leben auch nicht akzeptieren, den unsere Leben überschneiden sich ja nicht. Tolerieren hingegen würde bereits ausreichen ;)

      LG
      Viktoria

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  37. Auf den Bildern seht ihr wieder ganz toll aus, großes Kompliment!
    Grüsse Hubert Junghans

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  38. Hervorragender Blogbeitrag!
    Nachdem ich mir hier jede Antwort durchgelesen habe möchte ich kurz etwas zu Frage 20 und 11 erwähnen. Jennifer ich frage mich gerade warum du es nicht als "Hürde" empfunden hast deinen Eltern vom Crossdressing zu erzählen. Ich empfinde das als ziemlich hohe Hürde, denn schließlich wechselt man seinen Identität und lebt als eine andere Person. Dies den Eltern zu erklären ist doch ganz sicher mit das schwierigste. Liebe Viktoria deine Antwort unter Frage 24 finde ich wunderschön. Das zeigt mir wie viel dir daran liegt ganz einfach nur Du zu sein, ohne etwas von den Menschen in der Öffentlichkeit zu erwarten. Ich denke auch das das beste Lob das du bekommen kannst das ist, indem du im Alltagstrott überhaupt nicht wahr genommen wirst. Das ist doch auch ein Ziel des Crossdressing, oder ist dem nicht so?
    Sieglinde Geipel

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    1. Hallo Sieglinde,

      danke für deinen lieben Kommentar!

      "Jennifer ich frage mich gerade warum du es nicht als "Hürde" empfunden hast deinen Eltern vom Crossdressing zu erzählen." - meine weibliche Seite war ihnen ja bekannt, von daher war der Schritt "zum-Sohn-im-Kleid" nicht allzu groß.

      LG
      Jennifer

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    2. Hallo Sieglinde,

      du hast recht: Genau das ist das Ziel. :)

      LG
      Viktoria

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