Donnerstag, 29. Mai 2014

Meine erste Handtasche

Ein großes Thema was uns Frauen interessiert, stellen Handtaschen dar. Während meiner Zeit als Jennifer, habe ich inzwischen auch viele verschiedene Handtaschen in Gebrauch. Statt Euch alle in einem Post vorzustellen, mache ich dies einzeln und möchte heute mit meiner ersten (gekauften) Handtasche beginnen.

Ich weiß nicht ob es Euch ähnlich geht, aber ich baue immer eine enge Beziehung zu Sachen auf, die ich als allererstes gekauft habe. In diesem Fall war es genau diese Handtasche. Sie ist super leicht und finde sie durch ihren neutralen Farbton, zu jeglicher Kleidung passend. Mit ihrem langen Träger stellt sie die typische Form einer Handtasche dar. Ok, sie ist nicht wirklich groß, aber für mich wichtige Sachen wie kleines Schmink-Set, Geldbörse oder Sonnenbrille, findet sich immer Platz. Für einen kleinen Spaziergang oder einen Stadtbummel, ist diese Handtasche meist meine erste Wahl.



Freitag, 23. Mai 2014

Ein sonniger Tag, Zeit für einen Spaziergang

Hallo Mädels,

ich nutzte das schöne Wetter zu einem spontanen Spaziergang - also runter von der Couch und raus in die Natur. Noch kurz in meinem Kleiderschrank "gewühlt" und ein kleines Outfit zusammengestellt. Vom Haus aus ging es dann mit dem Auto ein paar Fahrminuten zu einem kleinen Park. Dieser ist ein lohnendes Ziel, wenn man einfach mal relaxen oder die Seele baumeln lassen möchte. Viele Bänke laden zudem zum Verweilen ein und man trifft auch hin und wieder ein paar Leute, mit denen man auch manchmal ins Gespräch kommt. Ich habe diese sonnigen Stunden genossen und Kraft für die nächsten Tage gesammelt.


Sonntag, 18. Mai 2014

Mein neues Lila-Samtkleid

Ich weiß nicht, ob es Euch ähnlich geht. Da macht man einen kleinen Stadtbummel und hat eigentlich nur vor, sich umzuschauen und das Geld dieses Mal stecken zu lassen. Dies hat auch ganz gut geklappt, bis ich dann zu H&M kam und dieses Kleid erblickte. Es hat mir auf Anhieb gefallen und beim Probieren in der Kabine hat mir wirklich gefallen, was ich da im Spiegel sah.

Wenn es aus meinen Bildern nicht klar ersichtlich sein sollte, dann lasst Euch sagen, daß das Kleid einen lilafarbenen Ton besitzt - fliederfarben würde ich jetzt nicht sagen, dafür ist es etwas zu dunkel. Das Material des Kleides ist aus Samt und schmiegt sich sehr schön an den Körper.

Nur bin ich mir etwas unsicher bei der Wahl einer passenden Strumpfhose. Ich habe für meine Bilder mal verschiedene Strumpfhosen angezogen - welche davon findet Ihr denn am passendsten? Und wie gefällt Euch die Kleid-Leggings-Ballerina oder High Heels-Kombination? Findet Ihr das schickt oder sieht eine Strumpfhose dazu eleganter aus?

Marke - ROGO - Luc Pure No. 10
DEN Faktor - 40
Farbe - Messing






Marke - ROGO - Feinstrumpfhose mit Netzstruktur
DEN Faktor - 15
Farbe - Kokon / Hautfarben






Marke - Eurobella Glamour
DEN Faktor - 15
Farbe - Weiß






Marke - ROGO - Lurex Feinstrumpfhose
DEN Faktor - 20
Farbe - Burgunder






Marke - HUDSON Glamour 20
DEN Faktor - 20
Farbe - Teint / Hautfarben






Schwarze Leggings in Lederoptik
Ballerinas und High Heels



Mittwoch, 14. Mai 2014

Conchita Wurst - Wirklich durch Toleranz zum Sieg?


Der Kommentar "Dass die Menschen anscheinend toleranter werden, hat sich ja gestern beim ESC gezeigt. Was für ein grandioser Auftritt!" von Sabine Gimm in meinem Thema "Dankeschön Mädels" hat mich etwas nachdenklich gemacht und dazu möchte ich nun ein paar Zeilen schreiben.

Conchita Wurst (bürgerlich
Tom Neuwirth) ist mir nicht erst seit letztem Samstag ein Begriff, vielmehr kenne ich Sie schon längere Zeit. Trotzdem habe ich Ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest 2014 nicht verfolgt, da mich Sendungen von diesem Show-Format einfach nicht interessieren. Der Kommerz der damit verbunden ist, nimmt mir einen zu großen Platz ein und getreu dem Motto "Höher, Schneller, Weiter" wird für mich alles in einem viel zu übertriebenem Rahmen abgehandelt. Auch die Medien versuchen schon im Vorfeld den ein oder anderen Künstler in einem bestimmten Licht dastehen zu lassen, um somit auch Einfluß auf den jeweiligen Zuschauer zu Hause zu nehmen.

Ich habe bewußt ein paar Tage gewartet, denn ich wollte sehen, wie viel Toleranz hinter dieser Wahl wirklich steckt. Die Medien haben uns diesem Sieg, als einen "Sieg der Toleranz" verkauft. Nachdem ich nun diverse Leserbriefe in Zeitungen, Meinungen im Internet und viele Kommentare bei Conchitas Video auf youtube gelesen habe, stellt sich das Ergebnis prozentual ungefähr so dar: 70% zu 30%. 70% reagieren mit Ablehnung und Kommentaren die unter die Gürtellinie abzielen, während 30% den Auftritt gut fanden. Angesichts solcher Zahlen frage ich mich, wie weit her es da mit der Toleranz wirklich ist.

Wenn die Mehrheit aber mit Unverständnis reagiert, bleibt die Frage offen, wer denn nun alles für Conchita gestimmt hat. Eigentlich ist das ganz leicht zu erklären: Heutzutage muß alles schrill und laut sein, um beim Publikum anzukommen. Das war 2006 so, als LORDI den Eurovision Song Contest gewonnen haben oder 1998 mit Guildo Horn (den ich sehr mag) ein "schräger Vogel" Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten hat. Dieses Jahr hat eben Conchita Wurst diesen Platz ausgefüllt - völlig egal, welche Rolle sie eigentlich damit verkörpern möchte. Interessiert es das Publikum wirklich, daß Conchita ein Crossdresser/Crossover ist? Ich glaube kaum. Vielmehr hat das Zusammenspiel eines perfekten Bühnenauftritts, einer tollen Stimme, eines schönen Songs, eines traumhaftes Kostüms und letztendlich einer schillernden Persönlichkeit für den Sieg gesorgt. Ich habe Ihren Auftritt auf youtube gesehen und muß gestehen, daß ich vom gesehenen und gehörtem wirklich beeindruckt bin!

Trotzdem ist Conchita Wurst ein Kunstprodukt, ähnlich wie Lady Gaga oder Olivia Jones. Und logisch ist dabei auch, daß diese immerzu polarisieren. Conchita genießt gerade Ihre 15 Minuten Ruhm. Ich gönne Ihr von ganzem Herzen, das daraus deutlich mehr werden, allerdings wird Sie auch mit "starkem Gegenwind" zu kämpfen haben, aber damit wird Sie sicherlich auch umgehen können, denn Sie steht ja schon längere Zeit in der Öffentlichkeit.

Hat Ihr Auftritt irgendwelche Auswirkungen auf uns "normale" Crossdresser? Ich glaube nicht. Jeder kennt Olivia Jones und nun kennen auch einige Leute mehr Conchita Wurst. Ich denke eher, daß das Denken der Leute eher in die Richtung geht, daß alle Crossdresser, Transvestiten oder Crossovers da draußen, ein schrilles Auftreten haben, ohne über genauere Hintergründe oder Fakten zu verfügen. Und das sehe ich als Problem an. Es wird gelästert, getuchelt und mit harten Worten um sich geworfen - und warum? Nur weil jemand anders ist und sich nicht an gesellschaftliche Normen binden möchte. Ein Mann, der kein Mann sein möchte - ein völliges Unding! 


Ich denke, daß ein Großteil unserer Gesellschaft noch nicht bereit ist, uns "Paradiesvögel" offen wahrzunehmen. Das liegt zum Großteil daran, daß den Leuten nicht bewußt ist, welche Inspiration hinter unserem Tun steckt und welche Werte uns Crossdressern wichtig sind. Deshalb halte ich Öffentlichkeitsarbeit in allen Bereichen für sehr wichtig - man muß auf die Menschen zu gehen und sie aufklären, warum wir so leben möchten. Erst dann wird ein Umdenken stattfinden. Zudem sollte zwischen Crossdresser-Künstlern (wenn ich sie mal so nennen darf...) und dem normalen Crossdresser unterschieden werden. Mir persönlich reicht es vollkommen, in meiner Crossdresser-Welt zu leben und mein Leben weitestgehend an weibl. Richtlinien zu binden - für mich zählt dabei der feminine Gedanke, der hinter dem Crossdressing steht.

Ich wünsche Conchita nur das Beste und möge Sie kein Spielball der Medien und politischer Denkweisen werden.

Liebe Grüße.

Jennifer

Sonntag, 11. Mai 2014

Dankeschön Mädels

Heute möchte ich mal nicht über Mode, Schuhe oder Schmuck schreiben, sondern ein paar persönliche Worte an Euch richten. Mein Blog ist jetzt etwas über einem Monat Online und ich möchte auf diesem Wege ein riesengroßes Dankeschön an alle richten, die meinen Crossdresser-Blog verfolgen und sich die Zeit nehmen, immer ein paar nette Worte im Kommentarbereich zu hinterlassen - mein Dank gilt aber auch all denjenigen, die hier "still" mitlesen.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, daß ich mit meinem Thema so viele Interessierte anlocken würde. Dies wäre aber nicht möglich gewesen, wenn ich nicht auf Anhieb von Euch so tolerant und herzlich aufgenommen worden wäre. Zudem fand ich es sehr nett, daß mir so mancher von Euch in der Anfangszeit so zahlreich mit Rat und Tat zur Seite statt und mir einige Tipps rund ums Bloggen gab!

Eigentlich hätte ich niemals gedacht, daß ich auch eines Tages mal zu den vielen Bloggern zählen würde. Mein Hauptanliegen ist es weiterhin der breiten Massen da draußen, das Thema "Crossdresser" näher zubringen und mit Euch über meine Lieblingsthemen wie Mode, Schuhe, Tanz, Make Up, usw. offen zu sprechen. Ich habe hierbei schon viele Freundinnen gefunden, die mit viel Liebe und Arbeit Ihre eigenen Blogs pflegen und mit immer neuen Themen füttern.

Es erfüllt mich mit Stolz, daß ich nun eine von Euch bin und ein so liebevoller Austausch unter uns Mädels stattfindet! So hoffe ich auch in Zukunft, daß wir uns nicht aus den Augen verlieren. Ich freue mich schon weitere Bekanntschaften zu machen und neue Freundinnen unter Euch zu finden.

Alles Liebe.

Jennifer

Freitag, 9. Mai 2014

Crosdresser Laura stellt sich vor

Es freut mich riesig, Euch heute die nächste Gastvorstellung präsentieren zu dürfen - dieses Mal stellt sich Laura vor. Laura lebt in Partnerschaft und hat somit eine Familie. Von daher dürfte Euch Ihre Lebensweise, und wie Ihre Familie mit dem Thema "Crossdressing" umgeht, sicher sehr interessieren. Liebe Laura, Dir gehört nun alle Aufmerksamkeit...
Seht her ich bin Laura, ein ewig langer Traum hat sich erfüllt. Ich kann heute meinen Traum leben eine Frau zu sein - eine ganze Frau? Nein noch nicht da die letzte Konsequenz, der alles entscheidende Schritt noch nicht getan wurde.

Aber von vorne, ich sag mal hallo - ich bin Laura. Männlich geboren, aber eigentlich nie Mann gewesen, war meine weibliche Seite immer im Vordergrund. Daher erklären sich vielleicht auch einige meiner Ansichten.
Ich trage schon seit meiner Kindheit Strumpfhosen und liebe es mich weiblich zu kleiden. Ich verstehe es und mag es, wenn Männer Feinstrumpfhosen tragen, das habe ich selbst sehr lange getan und ich finde das auch in keinster Weise unnormal. Was ich nicht mag: Männer die ganz klar und eindeutig als Mann zu Identifizieren sind, in Feinstrumpfhosen und Pumps daherlaufen und vielleicht noch behaarte Beine haben und Bart tragen, zum Beispiel.


Jennifer hat es schon erwähnt, es gehört mehr dazu, wenn man aus der Unendlichen Vielfalt der Damenmode schöpft. Das Gesamtbild muss passen - ich kann unrasiert nicht im Abendkleid durch die Gegend laufen, einen kurzen Rock tragen und mit "Wolle" auf den Beinen - das ist nicht meins. Als Frau ist es viel einfacher für mich mit Feinstrumpfhosen, Röcken und Kleidern mich in der Öffentlichkeit zu bewegen, da eigentlich kaum jemand Notiz von mir nimmt. Ich kann mich herrlich ausleben und trage jeden Tag Strumpfhose, Rock, Kleid, Pumps, Stiefel - eben alles was mich Glücklich macht. Nun ja, froh bin ich, daß ich eigentlich einen sehr weiblichen Körper habe und nicht mit einer Schuhgröße gestrafft bin, die an die Titanic in Pumpsform erinnern. Und Beine habe, die sehr schlank sind und mittlerweile einen Busen der schon sehr schön ist.

Mein Leben heute:
Nach unendlich vielem Regen, ständigen Achterbahnfahrten der Gefühle, Verlusten von Freundschaften und sehr dunklen Gedanken, befinde ich mich nun auf einem Weg der sich absolut richtig anfühlt. Dank allen die mir so toll dabei geholfen haben - alleine geht es nicht! Ohne Professionelle Hilfe oder der Unterstützung meiner Familie und ganz besonders meiner Lebensgefährtin, hätte ich es nicht geschafft. Mein Rückblick ist ausführlicher im Forum nachzulesen.

Männer Garderobe besitze ich keine mehr, ich kleide mich ausschließlich weiblich. Dank meiner Selbständigkeit, kann ich auch als Frau täglich arbeiten. Ich lebe in einer glücklichen Beziehung mit einer Frau.
Sexuell würde ich mich auch, wenn es komisch klingt, eher als lesbisch bezeichnen, denn ich habe keinen Drang zu Männern. Von meinen Widersachern werde ich auch heute noch bezeichnet als Schwuchtel, Transe, Tunte oder Zwitter - nur nicht als Mensch. Und das tun alle die mich mögen, sie akzeptieren mich so wie ich bin, eben als Mensch.

Natürlich stöckel ich nicht ausschließlich jeden Tag durchs Leben. Auch ich trage gerne mal Schlabbersachen, einen zu groß geratenen Pullover oder eine Jeans. Ja sogar mal eine Jogginghose. Aber ich bin immer geschminkt, habe fast immer lange Haare und lümmel auch gerne mal auf der Coach. Ansonsten vergeht meine Woche eher Damenhaft, sechs Tage die Woche. Verlasse ich als Frau das Haus, komme abends heim und bin dann einfach mal ich. Die Wochenenden gestalten wir je nach Dienstplan meiner Lebensgefährtin sehr unterschiedlich: entweder wir chillen oder wir sind viel unterwegs. Gemeinsam mit ihr ist es dann auch umso schöner Frau zu sein. Ich habe mich mittlerweile an das Frausein so gewöhnt, daß ich zum Teil vergesse das da noch etwas ist, das man den "kleinen Unterschied" nennt und der ist nun wirklich nicht mehr groß und zu 99% wird es den auch bald nicht mehr geben. Das einzige was wohl bleiben wird ist die Erkenntnis, mich weiter rasieren zu müssen, denn das Prozedere um den Bartwuchs abzustellen, ist mir einfach zu aufwendig.

Soviel erst einmal zu mir, sicher werdet Ihr auch noch mehr von mir erfahren.

Liebe Grüße.

Eure Laura

Sonntag, 4. Mai 2014

Mädelsnachmittag bei meiner Freundin Vanessa

Heute möchte ich darüber schreiben, welche Vorteile es mit sich bringen kann, eine Frau zu sein. Als Mann hat mich Mode, sprich männl. Mode, nicht wirklich interessiert. Männer tauschen auch untereinander keine Modetipps oder Trends aus. Des Weiteren würden Männer auch nicht mit anderen einen Kleidertausch machen.

Umso schöner finde ich, daß ich nun als Jennifer die Möglichkeit habe, gute Freundinnen um mich herum zu haben, mit denen ich über Mode, Make Up und andere "Frauensachen" offen sprechen kann. Eine von diesen Freundinnen ist Vanessa, die ich auch schon lange kenne, und mich bei meiner Verwandlung zu Jennifer immer unterstützt hat.

So haben wir schon viele gemeinsame "Mädels-Nachmittage" verbracht. Letztens hatte mich Vanessa mal wieder zu sich eingeladen und neben leckeren Kuchen und Kaffee, durfte ich auch mal einen Blick in Ihren Kleiderschrank werfen und einfach mal probieren was ich wollte. Ich erblickte dieses tolle schwarze Abendkleid. Ok, ich gebe zu, in der Frontansicht wirkt es wie jedes andere schlichte Abendkleid. Aber schaut Euch mal die Rückenpartie an. Dieses tief-ausgeschnittene finde ich atemberaubend. Jedoch muß man aufpassen, wenn man Strumpfhosen dazu trägt. Diese können am Rücken durchaus sichtbar werden. So sollte man vielleicht zu Halterlosen Strümpfen oder gar keinen greifen. Das Kleid gefällt mir richtig gut - toll würde ich es aber finden, wenn auf der Vorderseite noch ein paar Verzierungen oder ein elegantes Muster wäre. Wie Ihr sehen könnt, kann man zu dem Kleid auch passende lange Handschuhe tragen.

Vanessa hat noch ein paar weitere tolle Sachen in Ihren Kleiderschrank - die darf ich auch noch probieren. Also seit gespannt, was ich demnächst hier präsentiere.