Sonntag, 12. Juni 2016

Im Gespräch mit...Eine Zusammenfassung - My talk with...Roundup

Nach 26 verschiedenen Interviews habe ich mir mal die Zeit genommen und mir diese noch mal angeschaut und miteinander verglichen. Was bedeutet nun "verglichen"? Ich habe mir die Antworten unter den einzelnen Kategorien mal zu Gemüte geführt und möchte nachfolgend mal anführen, was mir dabei so aufgefallen ist - los geht´s:

ALLGEMEINES:
So vielfältig in dieser Kategorie die Fragen ausfallen, soweit gehen die gegebenen Antworten auseinander - was unter dieser Kategorie eigentlich nicht verwunderlich sein dürfte. Auffällig ist aber, daß die meisten sich selbst eher als "Stubenhocker" sehen und auch das Angebot an Kultur, Theater und Museen sehr gerne angenommen wird.


MODE:
Dies ist die umfassendste Kategorie und wie ich finde, wurden hierbei die interessantesten Antworten abgegeben. Interessant finde ich dabei, wann für euch die Mode ein wichtiger Bestandteil wurde: bei den einen schon in der Kindheit/Jugend, bei den anderen erst im "mittleren" Alter. Mode-Trends werden von allen Befragten verfolgt, allerdings ist das Tragen solcher Mode nur dann interessant, wenn es dem eigenen Geschmack entspricht. Unter dem Punkt "Wie wichtig ist Dir die Meinung anderer bezüglich Deines Kleidungsstils?" gaben fast alle an, daß sie sich gerne die Meinung anderer anhören, letztendlich aber selbst entscheiden was getragen wird. Das Online-Shoppen ist den meisten Befragten sehr wichtig - nur eine Minderheit kauft lieber im Geschäft ein. Mit Second Hand-Mode haben viele keinerlei Berührungsängste - diese wird sehr gerne gekauft.

"Leggings bei Männern" geht jeweils 50-50 aus. Sprich, die Hälfte der Befragten könnte sich durchaus vorstellen, daß Männer Leggings tragen sollen, während die andere Hälfte sagt "Finger weg...!". Das gleiche Bild zeigt sich unter dem Punkt "Tragen von Strumpfhosen" - 50% mögen sie, 50% finden sie lästig. Des Weiteren pfeifen die meisten Befragten auf bekannte Mode-Marken und greifen sehr gerne auf No-Name-Mode zurück. Überrascht hat mich, wie viel die Befragten im Monat Geld für Mode ausgeben, das kann schon mal weit über 100 € sein. Des Weiteren wurden viele verschiedenen Beispiele unter dem Punkt "modisches NO-GO" angegeben, wobei hier ein paar Mal allerdings die Leggings genannt wurde.


MAKE UP/PFLEGE:
In dieser Kategorie gehen die Meinungen bezüglich des Tragens von Make Up etwas auseinander: viele Befragte legen jeden Tag ihr Make Up auf, während andere gerne darauf verzichten. Jedoch definiert sich das Auftragen von Make Up für jede etwas anders: der einen reicht ein Lidschatten, einer anderen der Lippenstift und widerum eine andere braucht ein komplettes Make Up. Fast 100% gaben an, daß sie Pediküre & Maniküre zu Hause machen - fast niemand geht dafür in ein Nagelstudio.


BLOGGEN:
In dieser Kategorie gaben fast alle an, durch andere Blogs auf den Geschmack gekommen zu sein, einen eigenen Blog zu starten. Allen macht es eine Menge Spaß einen eigenen Blog zu führen, auch wenn dieser sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.


CROSS-DRESSING:
Das erste was in dieser Kategorie auffällt ist, daß auch hier eine Quote von 50-50 vorliegt, wenn es darum geht, ob die Befragten wußten, bevor sie auf meinen Blog kamen, was ein Crossdresser ist. Das bedeutet, daß zumindest die Hälfte schon einmal im Vorfeld davon gehört hatte. Außerdem kam sogar eine kleine Anzahl unter den Befragten schon mal in persönlichen Kontakt mit einem CD. Auch sonst fällt das Feedback der Befragten zum Thema Cross-Dressing äußerst offen und tolerant aus. Kein einziges Mal war von Ablehnung oder Ausgrenzung die Rede. Zumindest all meine Befragten haben Verständnis dafür, daß Männer sich auch gern zu femininen Sachen hingezogen fühlen und können dies aus ihrer eigenen Sicht sogar recht gut verstehen.
Diese Aussagen und Antworten von den Befragten stärken das Selbstbewußtsein eines CDs natürlich enorm und man spürt dabei, daß man akzeptiert wird. Und das ist es doch, was man sich als CD in erster Linie wünscht.

Kommentare:

  1. Wie sagt man so schön, jeder Jeck ist anders und das hat deine interview-Reihe auch schön gezeigt finde ich. Vielfältig und bunt.
    Liebe Grüße Ela

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  2. Liebe Jennifer,
    vor allem über deinen letzten Absatz freue ich mich mit dir, und ich freue mich auch für unsere Gesellschaft. Natürlich können wir davon ausgehen, dass es immer noch Ablehner und Ausgrenzer gibt, aber ich denke auch, dass es im Lauf der Zeit weniger werden...
    Dank dir sehr für deinen Kommentar zum Geburtstag unseres Nachbarn. Dass du ein Faible für Trucks hast, hat mich dann doch etwas überrascht, sie sind ja ziemlich "un-feminin" - aber why not? Wir haben schließlich und endlich alle unsere vielfältigen Facetten! :-)
    Ganz herzliche Grüße,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/06/my-capsule-wardrobe-2-modern-und-trendy.html

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    1. Hallo Traude,

      "Natürlich können wir davon ausgehen, dass es immer noch Ablehner und Ausgrenzer gibt..." - ja, die wird es auch immer geben und wenn jemand überhaupt nichts damit anfangen kann, dann ist es demjenigen auch sein gutes Recht diese Meinung zu haben. Auch ich stehe einigen Dingen ablehnend gegenüber und so manchen Menschen kann ich auch nicht leiden.

      "Dank dir sehr für deinen Kommentar zum Geburtstag unseres Nachbarn. Dass du ein Faible für Trucks hast, hat mich dann doch etwas überrascht, sie sind ja ziemlich "un-feminin"" - Keine Ursache. Ich hatte ja geschrieben (glaube ich zumindest...), daß ich diesen Faible in meiner Kindheit (als Junge) hatte - Jungs spielen eben gern mit Autos. Von daher interessierten mich auch richtige Trucks. Aber heutzutage verfolge ich diese "Szene" nicht mehr so - da sind mir inzwischen andere Sachen wichtiger geworden.

      Liebe Grüße

      Jennifer

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